Band: Accept
Titel: Blind Rage
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Thorsten

Um wem geht es wohl heute? Hier ein paar ganz wenige Fakten:
Das 3. Album in der „Tornillo-Ära“;
Das 14. Album in der Discographie;
Erneut produziert von Andy Sneap;

Von wem spreche ich?
Genau, von DER „teutonischen“ Metal-Schmiede ACCEPT (obwohl auch dieses Werk in Nashville komponiert wurde!), die es über Jahrzehnte hinweg schafft, den Großteil Ihrer Anhängerschaft treu mit „neuem“ musikalischen Material zu verwöhnen. Ok, es gab auch mal Pausen, aber die Musik lief trotzdem, egal ob alte oder neuere Hymnen.

Auch diesmal geht die deutsch-amerikanische Kollaboration auf Nummer sicher und bietet wieder feinsten Heavy (Power) Metal feil, der die Fans weltweit begeistern wird.

Während der Vorgänger „Stalingrad“ mich eher kalt ließ (war kein schlechtes Album!), so hat der aktuelle Dreher mich fester in seinen Bann gezogen, was mich letztendlich zu dem Gedanken führt:
War der Vorgänger ein Schnellschuss?

Wie gesagt, kein schlechter aber „Blind Rage“ glänzt durch harmonisierendes Zusammenspiel aller Beteiligten: vom ersten Riff/Drumbeat/Bass & Stimmeneinsatz bis zum allerletzten Ton der aus den Boxen kommt!
Man kann der Band attestieren, alles richtig gemacht zu haben!
So weit, so gut!

Man könnte aber auch auf höchstem Niveau bemängeln, dass ACCEPT auf Nummer ZU SICHER gehen, denn wirklich Neuerungen oder gar Innovationen sind hier in keinster Weise zu hören.

Stetig treibt der perfekte Drumsound das musikalische Drumherum an, immer und ewig auf dieselbe Art und Weise, wie es nun bereits seit 3 Alben funktioniert!

Hoffmann & Frank lassen die Gitarren unverändert klingen, wie man es seit genau 3 Alben hört und Baltes Bassgroove verändert sich zum metallischen Allesfresser, der aber wie die Faust auf´s Auge zum knochentrockenen Drumming Schwarzmanns passt! Tornillo gibt unverändert alles zum Besten und fertig ist die große Freude auf Fanseiten!
Dürfen ACCEPT das?

Dürfen sie wirklich immer und immer wieder dasselbe machen, ohne kleinste Veränderungen die vllt. den Gesamtsound oder das Songwriting ändern, variieren?

Evolution gibt es hier maximal im Können der Musikern, aber das Spiel ist das gleiche!
Aber das wollen die Fans letztendlich wohl so und der Erfolg gibt den Mannen ja auch recht!
Aber ich wünsche mir manchmal etwas Veränderung denn am Schluss heisst es immer:
Stillstand ist der Tod…

Doch sind ACCEPT davon weit entfernt, denn weltweit wird ja jede VÖ abgefeiert, als gäbe es keinen Morgen…
Und ohne Konstanten, wäre das Leben ja auch langweilig…nix zu meckern, nix zu nörgeln…

Fazit:
Ein sehr gutes Album, mit haargenau denselben Trademarks der letzten Veröffentlichungen!
Die Fans werden steil gehen und Rezensenten wie ich, werden weiterhin wg. kritischen Bemerkungen gehasst…
Warum ich Dirkschneider nicht erwähne?

Weil:
1. Dies ist ein ACCEPT Review!
2. ACCEPT & Dirkschneider seit laaaaanger Zeit 2 verschiedene Paar Schuhe sind und ich der aktuellen ACCEPT Scheiblette „Blind Rage“ ruhigen Gewissens mehr Punkte geben kann (Kaufempfehlung!) als den UDO VÖ´s der letzten Jahre…
Das war es! Kaufen und Feiern!

Tracklist:

01. Stampede 05:14
02. Dying Breed 05:21
03. Dark Side of My Heart 04:37
04. Fall of the Empire 05:45
05. Trail of Tears 04:08
06. Wanna Be Free 05:37
07. 200 Years 04:30
08. Bloodbath Mastermind 05:59
09. From the Ashes We Rise 05:53
10. The Curse 06:28
11. Final Journey 05:02

Besetzung:

Wolf Hoffman (guit)
Peter Baltes (bass)
Mark Tornillo (voc)
Herman Frank (guit)
Stefan Schwarzmann (drums)

Internet:

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