Axemaster – Crawling Chaos

Written by Lex J.Oven. Posted in A, CD-Berichte

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Published on November 19, 2017 with No Comments

Axemaster – Crawling Chaos

Band: Axemaster
Titel: Crawling Chaos
Label: Pure Steel Records
VÖ: 24.11.2017
Genre: US Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

AXEMASTER-Crawling-Chaos-album-artworkDieses Album tönt deutlich jünger und moderner, als ein Blick auf das Bandfoto oder das Veröffentlichungsdatum des ersten Demos (1983) vermuten lassen würden. Hohe Stimmlagen, Altherren-Riffs oder 80er-Anklänge sucht man auf „Crawling Chaos“ jedenfalls vergebens.
Stoner meets Slayer wäre vielleicht eine gar nicht allzu schlechte Annäherung an den Sound der Amis; zumindest kann ich nicht aufhören, diese Vergleiche anzustellen.

Axemaster klingen hier, als wollten sie es wirklich noch einmal wissen oder vielmehr erst so richtig anfangen: Dazu passt auch, dass der neu aufgenommene Song „Death Before Dishonour“ für mich der zweitschwächste Song des Albums ist.

Schwere, aufs Nackenbrechen ausgelegte Riffs mit fettem Groove regieren hier das musikalische Geschehen, und funktionieren mit den harten Vocals von Geoff McGraw wirklich hervorragend. Wer der Meinung ist, dass der Power Metal aus der EU austreten, sowie alle Drachen, Einhörner und Schwertschwinger nach Fantasia abschieben sollte, der ist mit modernen Powerwalzen wie „Crawling Chaos“, Axes of Evil“ oder – mein Favorit – „Knight Of Pain“ hervorragend bedient.

Und die Moral von der Geschicht´: Bei Bands mit “Axe” drin mosh´ ich mit.

Tracklist:

01. 10,000 Pound Hammer
02. Crawling Chaos
03. Axes of Evil
04. Flowers for the Dead
05. Mystify the Dream Hypnotic
06. Aldar Rof
07. Shallow Grave
08. Death Before Dishonor
09. Bravado
10. Knight of Pain

Besetzung:

Geoff McGraw (Vocals, Rhythm Guitars)
Joe Sims (Lead guitars)
Jim Curtis (Bass)
Denny Archer (Drums)
Damin Bennett (Lead Guitars)

Internet:

Axemaster Website

Axemaster @ Facebook

Axemaster @ Twitter

About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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