Death SS – Rock´n´Roll Armageddon

Death-SS-Rock-N-Roll-Armageddon-cover-artwork

Band: Death SS
Titel: Rock ‘n’ Roll Armageddon
Label: High Roller Records
VÖ: 12/07/2019
Genre: Industrial Metal
Bewertung: 3/5

Das SS im Bandnamen DEATH SS sollte ja bekanntlich immer nur für die Initialen des Bandgründers Steve Sylvester stehen, hat aber freilich trotzdem für Schwierigkeiten gesorgt. Das ist wohl einer der Gründe, dass die bereits in den Siebzigern aktiven italienischen Schockrocker hierzulande nie einen großen Bekanntheitsgrad erringen konnte. So kommt es dann wohl, dass dieses Album ursprünglich in Kleinstauflage, und nun erst verspätet über High Roller in einer größeren Auflage erscheint.

Ich bin kein großer Kenner oder gar Fan der Combo, aber schon ein kurzer Ausflug auf YouTube zeigt dem interessierten Hörer, dass die Band einige stilistische Wandlungen über die Jahre vollzogen hat. Das Horror-Image und die Stimme des Steve Sylvester blieben als Markenzeichen der Band jedoch erhalten. Nun, heutzutage bewegt die Band sich soundtechnisch im Industrial Metal, wobei die Songs trotzdem wie normale Heavy Metal -, Doom- oder Gothicrock-Songs funktionieren. Die Trademarks der Band sind, wie man sieht, nicht so leicht zu fassen, denn man versucht sich in vielen Ecken. Trotzdem ist die eigene Handschrift irgendwie erkennbar.

Irgendwie interessant und eigenwillig ist die Band dabei auf jeden Fall. Überzeugen können mich DEATH SS allerdings leider trotz Abwechslungsreichtum und guter Ansätze nie so richtig. Irgendwie ruft jeder Song nach der Skip-Taste, weil es für jedes anvisierte Subgenre bereits besseres Material anderswo gibt.

Tracklist

01. Black Soul
02. Rock ’n‘ Roll Armageddon
03. Hellish Knights
04. Slaughterhouse
05. Creature of the Night
06. Madness of Love
07. Promised Land

08. Zombie Massacre (2018)
09. The Fourth Reich
10. Witches‘ Dance (2018)
11. Your Life Is Now
12. The Glory of the Hawk (2018)
13. Forever

Besetzung

Steve Sylvester (Vocals)
Al De Noble (Guitars)
Glenn Strange (Bass)
Bozo Wolff (Drums)
Freddy Delirio (Keyboards)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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