Band: Flash Forward
Titel: Who We Are
Label: Redfield Records
VÖ: 18.03.16
Genre: Alternative Rock/Metal/Punk
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Flash Forward haben mit „Apollo“ und dem amtlich dazugehörigen Cover einen sehr guten Startschuss hingelegt. Nun nach zwei Jahren ist es nun wieder soweit und die Jungspunde rücken mit „Who We Are“ an. Man liest, die Jungs hätten ihren Sound gefunden. Stimmt schon, nur war dies bereits beim Vorgänger schon der Fall und somit kaum verwunderlich was das aus den Boxen kracht. Ungestümer Rock der modernen Art und Weise. Teilweise etwas Mainstream lastiger, aber nicht zu arg, sodass man niemals vom Ausverkauf sprechen kann.

Der Sound der Jungs hatte und hat nach wie vor etwas, nach wie vor liegen dabei auch die ungestümen Vibes von rockenden Jungs vor und das Mischkonzept geht ordentlich ins Gehör. Eines ist aber ein Fakt, man ist mit der Aufgabe gewachsen sich voranzutreiben, um sich ja nicht im Kreis zu drehen. Klingt nach dem Erwachsen werden einer Truppe und ist es meiner Meinung nach auch. Einerseits verliert man dadurch den Rookie Faktor, den braucht man aber auch nicht mehr, denn zu weitaus mehr scheint man berufen zu sein. Die Weiterentwicklung des Sounds ist gut gelungen und man meistert alle Hürden in einem Genre, wo die Konkurrenz nur so wartet über einen herzufallen.

Da haben Flash Forward aber definitiv ein Wörtchen mitzureden, denn man kann sich behaupten und dies weit vorne an der Spitze moderner agierenden Rockbands. Leichte Ska Einflüsse und knackige Alternative Einschläge wurden zu einem sehr gut aufzunehmenden Konzept vermischt.

Radiomischung oder auch Mainstream Markt, überall könnte man durchaus mitmischen, aber wie gesagt man klingt zu keinem Zeitpunkt danach sich selbst zu einer Bravo oder Teenieband rück zu entwickeln. Eher im Gegenteil, gereifter und dennoch mit vielen frechen Faktoren hat man den Sound vermischt und das Endergebnis wird die aufgebaute Fanbase sicherlich weiterhin begeistern, aber man kann mit der Weiterentwicklung auch reifere Semester absolut für sich entscheiden.

Fazit: Gute Weiterentwicklung im Hause Flash Forward. Man zeigt sich Erwachsener und auch durchdachter. Das Endergebnis spricht aber für sich und die Fraktion der Modern Rock Liebhaber kann hier locker was für sich entdecken, sofern man nicht schon lange im Flash Forward Lager beheimatet ist.

Tracklist:

01. Between Heart And Mind
02. Control
03. One Shot In The Dark
04. Skyline
05. Heroes For One Night
06. Physical
07. Almost
08. Save Me
09. Runaway
10. Young Offender
11. Self-Destruction
12. We Are

Besetzung:

Stefan Weigel (guit & voc)
Florian Blaswich (guit & voc)
Tino Wilczewski (drums)
Jakob Wolff (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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