Band: Goddamn
Titel: More Human Than Us
Label: Necromance Records
VÖ: 04.05.16
Genre: Groove/Metal/Core
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Goddamn wurden 2009 gegründet und stammen aus Spanien. Die Jungs haben ihre Zeit bis dato damit verbracht an ihrer eigenen Mischung aus Groove Metal, Core Elementen und etlichen Death Attitüden zu schnitzen. Man sieht sich von Bands wie Chimaira und Gojira beeinflusst und dass kann man so stehen lassen. Zumindest sind die Tracks, welche ich bis dato gehört habe durchaus eine Visitenkarte in diese Richtung. Man ist steht’s bemüht Eigenständigkeit walten zu lassen, was aber eben in diesem Bereich sehr schwierig ist. Denn die sogenannten Vorväter haben einfach eine Brillanz vorgelegt, an die es sehr schwierig ist ran zu kommen. „More Human Than Us“ ist definitiv ein guter Schlag, es klingt nicht in den spanischen Raum verankert, sondern man beweist mit dem Sound eine sehr internationale Schiene. Die Produktion geht sauber ins Gehör und ist eben für solch eine Art der Mischkultur, welche die Spanier leben ein absolutes Muss.

Die sehr melodische Einleitung des Albums würde auf etwas anderes schließen lassen, doch sogleich brennen die Ombres mit ihrer Wuttaktik die Hütte komplett nieder. Allseits bekannte Vibes der Styles wurden zu einem schmucken Gesamtpacket verschnürt und man prügelt alles nieder, was sich den Jungs in den Weg stellt. Gute Kickdowns und Breaks wo das Auge hinblickt bzw. das Ohr hinhört.

Durchs Geschehen zeigt man sich deutlich von der brutalen Seite, was auch konkret genannt gut passt. Am wohl facettenreichste zeigen sich die Spanier beim Song „Paradoxical Truth“, wo auch klare Gesangsfragmente miteingebaut wurden. Ein absolutes Highlight für mich persönlich was Mischung und Gesangseinlagen betrifft. Solche Songs könnten die Jungs durchaus mehr machen. Genau eben mit diesen setzt man sich gegenüber anderen doch etwas hinweg.

Bedeutet auch nicht dass die anderen Tracks des Albums schlecht sind, das Material ist absolut gut da gibt es einfach keine Zweifel, aber eben schon von großen Vorreitern vorgelegt worden. Die Jungs haben sich in einem sehr schwierigen Genre zu behaupten und das schaffen sie auch. Gegenüber den großen Bands muss man sicherlich noch etwas nachjustieren was die Eigenständigkeit betrifft, aber im Großen und Ganzen ist man definitiv auf dem richtigen Weg.

Fazit: Unglaublich was die Spanier hier vorlegen. Würde man niemals denken, dass in einem Feld wo Chimaira und Gojira schon alles weg gebrannt haben, hier noch etwas übrig ist für den Nachwuchs. Goddamn beweisen mit ihrer bitteren, sehr bunten Härte auf dem Silberling dass es noch Bands gibt, welche zu einer starken Konkurrenz werden könnten.

Tracklist:

01. Blackened
02. The Flesh Of Gods
03. Stained With Blood
04. Paradoxical Truth
05. H.U.M.A.N.
06. Collateral
07. State Of Mind
08. When Myth Comes True
09. Die Alone (Bonus Track)
10. From The Ashes (Bonus Track)

Besetzung:

Juan Ángel (voc)
Ismael – Guitar (guit)
Juan Antonio (guit)
Francisco (drums)
Juan (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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