Band: Mercury Falling
Titel: Introspection
Label: Zyx Music
VÖ: 13.05.16
Genre: Dark Melodic/Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Vier Jahre war es ruhig gewesen um die Dark Melodic Metaller von Mercury Falling. Ab heute ändert sich das, denn die neue Scheiblette ist auf dem Markt. Die Fulderaner hatten sich für die Produktion des Album Jens Ludwig (Edguy), Piet Sielck (Iron Saviour) und Andy VanDette (Dream Theater) gesichert, welche und das darf man gleich sagen für einen sehr tollen Sound gesorgt haben. Dies wäre schon einmal ein erster Bonuspunkt für die Formation und ihr Material.

Der sehr düstere Sound, war bereits schon beim Vorgänger veranschlagt worden, dennoch hat man ihn dieses mal noch um Ecken mehr ausgereizt, was der Stimmung beim Hören das Albums sehr zugute kommt. Der monumentale Start des Albums, lässt eine sehr theatralische Einstimmung aufkommen, was meiner Meinung nach dem Ganzen die besondere Note verleiht. Im tollen, wenn auch düsteren Fantasy Flair, bevor dann endgültig der Vorhang fällt und die Truppe mächtig in die Saiten greift.

Hier wurde eifrig in die Trickkiste gegriffen und man hat dies sehr gut ins Album eingebaut. Dies heißt auch wenn man einen mächtigen Progressive Anteil eingebaut hat, klingt das Material nicht überladen. Die Produktion wie bereits erwähnt ist einfach atemberaubend und die Herren haben den Jungs einen Sound gezaubert, welcher vereint mit dem Songmaterial für ein amtliches Wummern in den eigenen Wänden sorgt.

Die Protagonisten penetrieren dermaßen toll die Gehörgänge mit schmucken Melodien, satten Einfädelungen und den gekonnten Progressive Anleihen, sodass man sich schon wundert, warum die Truppe bis dato weniger populär war. An der Mischung an sich kann es nicht gelegen haben, denn Mercury Falling beweisen, dass man es einfach versteht viele Essenzen des Progressive Metal mit einer lobenswerten Dark Metal Attitüde zu paaren. Das Mittelmaß daraus ist einfach sehr mitreißend und versetzt einen durchaus in Staunen. Der raue Gesang es Fronters mag vielleicht beim ersten Anhören etwas verwundern, passt aber wie die Faust aufs Auge. Solch ein Reibeisen, für solch eine Art der Musik ist durchaus ein frisches Fragment. Erinnert mich immer wieder an den Dark At Dawn Fronter Thorsten Kohlrausch. Doch auch in Clear Passagen kann er mit seinem Organ durchaus überzeugen und unterstreicht, dass genau seine Art des Gesangs für einen frischen Anstrich durchaus dienlich ist.

Man sieht sich durchaus geflashed vom Material der Fulderaner und das unterstreicht nicht nur das fachmännische Können in diesem Bereich, nein auch dem Verstand niemanden wirklich nachzueiern. Ein weiteres gutes Detail ist, dass man den hauseigenen Sound nicht in Richtung der Produzenden gebogen hat, was ja oftmals bei anderen Bands leider der Fall war. Alle Mosaikstücke ergeben somit ein tolles Soundbild und man darf gespannt sein, was uns wohl in naher Zukunft off als auch on Stage erwarten wird.

Fazit: Ein tolles Lebenszeichen der Fulderaner das keine Wünsche offen lässt. Progressive, Dark, wie auch Power Metal Tugenden wurden zu einem bahnbrechenden Sound gemischt. Da kann man sich nur begeistert zeigen.

Tracklist:

01. Journey to the Dark Side 02:11
02. Skinwalker 04:44
03. Of Sinners & Saints 04:22
04. Art of War 06:09
05. Save Me 03:38
06. Daybreaker 05:21
07. What Remains 04:24
08. King for One Day 03:47
09. All Things Fall Apart 03:47
10. Introspection: Metamorphosis I 01:19
11. Introspection: Echoes 06:00
12. Introspection: Metamorphosis II 02:12
13. Introspection: Ghost of Me 05:01
14. Introspection: Whole Again 05:10

Besetzung:

Daniel Galmarini (keys)
Tobias Galmarini (guit)
Michael Pabst (voc)
Maicel Panitz (drums)
Paul Viertel (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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