MaidaVale – Madness Is Too Pure

Band: MaidaVale 
Titel: Madness Is Too Pure
Label: The Sign Records
VÖ: 23.03.18
Genre: Psychedelic Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

MaidaVale-Madness-Is-Too-Pure-album-artworkMaidaVales zweites Album “Madness is too Pure“ ist meine persönliche Feuertaufe mit der Truppe rund um die Front-Schamanin Matilda Roth. Das Debüt hatte ja einen breiten Durchbruch geschafft und das lass ich so stehen, denn wirklich im Nachhinein wollte ich mich nicht mit dem beschäftigen. Viel lieber lasse ich den aktuellen Longplayer für sich sprechen. Selbiger hat noch den Anteil der Blues-Rock-Rhythmen und einer späten 60er/Anfang der 70er Jahre-Soul-Mentalität, wenngleich die Neufusion merklich moderater klingt. Dies kann der werte Purist nun hassen oder lieben, für mein Gehör macht das neue Material um Ecken mehr Sinn, da es durch spitzfindige Elemente in die heutige Zeit befördert wurde. Das buchstäbliche Knacken im Sound ging womöglich verloren, welches von vielen Genrebands heutzutage zum Erbrechen verwendet wird, freilich muss der Rezensent die Technik für gutheißen. Warum? Es zeigt sich, wenngleich eine Band einem alten Soundkonzept hold ist, bedeutet dies nicht, dass die Truppe mit Neuerungen im Sound nicht minder überzeugen kann. Einerseits den Charme und den Spirit solcher Genrealben aufrechterhaltend, andererseits obendrein der Zeitgenössischen Produktionstechnik hold und den daraus brillant geschaffenen, massiven Sound und Spirit Vermischungen.

Der kernig-knackige Blues-Rock Shuffle und die aufprallenden Semi-Vintage-Boogie Bögen gehen in Mark und Bein über. Was folgt? Glasklar das unverminderte Schwingen des Tanzbeines, da solche Unterfangen ungemein anstecken. Das Album ist tief mit seinen Blues-Rock-Rhythmen im Bereich der späten 60er/Anfang 70er Ära verankert, dagegen überzeugt die Truppe um Matilda, dass es nicht immer altbacken klingen muss und eine Formation mit guten, spitzfindigen Neuauflagen im Sound einen guten, roten Faden weiterspinnen kann.

Fazit: MaidaVale ist eine brillante Kost für den Retro Rocker, dieser sollte bei „Madness Is Too Pure“ dennoch ein Auslangen mit modernen Produktionstechniken haben.

Tracklist:

01.Deadlock 03:06
02. Oh Hysteria! 04:51
03. Gold Mind 04:43
04. Walk In Silence 03:23
05. Späktrum 04:13
06. Dark Clouds 06:14
07. Trance 03:45
08. She Is Gone 03:01
09. Another Dimension 04:49

Besetzung:

Matilda Roth (voc)
Johanna Hansson (drums)
Linn Johanesson (bass)
Sofia Ström (guit)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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