Band: Malnàtt 
Titel: Principia Discordia
Label: Bakerteam Records
VÖ: 2012
Genre: Progressive Black Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Oliver

Experimental Black Metal aus Italien. „Malnátt“ stellen sich als solches vor. Ihr aktueller Longplayer „Principia Discordia“ präsentiert sich nach dem ersten Blick auf die beigefügten Bandfotos eher lustig als dunkel. Die Band posiert mit riesigen, seltsam anmutenden Totenmasken. Kommt gut, dacht ich mir, also rein das gute Stück in den Player und los gelegt.

Musikalisch präsentiert sich das Album nur bedingt als Black Metal. Gewisse Elemente sind definitiv vorhanden, wie die dusteren Geräusche im Hintergrund, die gekonnt an guten Stellen gesetzt nette Effekte hervorrufen. Die Schwarzmetaller aus dem Pizzaland legen wirklich gekonnt Hand an ihre Instrumente.

Nur kurz hatte ich Zweifel, schnell schaffte das Quartett aus Bologna mich in ihren ganz besonderen Bann zu ziehen. Mit, für Black Metal ungewohnten, herrlich Melodiösen Passagen möchte ich das ganze schon beinahe auf eine Ebene mit den Altmeistern von „Samael“ heben. Man hat ein ganz besonderes Händchen für die Einsätze der Instrumente sowie Soundeffekte.

Leider ist mein Italienisch noch nicht ausreichend um die Vocals zu verstehen, Frontmann Pôrz hat allerdings ein Klasse Stimmchen das der Mann auch hervorragend einzusetzen weiß. Er gibt dem Ganzen den letzten Schliff sodass auch die fehlende zweite Gitarre kaum auffällt.

Richtig genial wurde es dann allerdings am Ende. Gänsehautfeeling kam auf als mir beim Vorletzten Track diese herrliche Frauenstimme entgegenschlug. Wer zum Henker ist das? Hab versucht Infos zu finden, leider ohne Erfolg. Zusammen mit den großartigen Riffs macht diese Mischung „Ulver Nostalgia“ zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Fazit: So genial kann Black Metal sein! Experimental oder nicht, dieses Album macht Lust auf mehr. Das gute Stück macht Spaß und wird, ungleich einiger anderer Vertreter dieses Genres, nie anstrengend. Drei Durchläufe hatte ich genossen bevor ich mich zum Soundwechsel entschloss. Tipp zum rein hören: Manifesto Nihilista und Ulver Nostalgia.

Tracklist:

01. Manifesto Nichilista
02. L’Amor Sen Va
03. Il Canto Dell’’Odio
04. Iper Pagano
05. Intramezzo Erisiano
06. Nel Di Dei Morti
07. Don Matteo
08. Ave Discordia
09. Ho Sceso Dandoti Il Braccio
10. Ulver Nostalgia
11. Il Sentiero Dei Nidi Di Ragnarok

Besetzung:

Pôrz (voc)
Lèrd  (drums)
Bigât (guit)
Aldamèra (bass)

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