Band: Mystigma
Titel: Unzerbrechlich
Label: ((echozone))
VÖ: 2013
Genre: Dark-Rock / Metal 
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Na aber Hallo, eine Band welche schon 18 Jahren im Business ist und ich von denen noch nie etwas gehört habe ist schon sehr selten. Nun wie auch immer, somit ist das Werk „Unzerbrechlich“ meine Feuertaufe mit der Dark Rock/Metal Formation Mystigma. Muss auch gleich sagen wirklich schade, dass ich von der Formation vorher noch nie etwas gehört habe. Ein großer Bestandteil meines Lebens waren eben Bands wie Sentenced und so weiter und nicht unähnlich wird auch die Musik dieser Truppe ausgerichtet. Sicherlich mag dies jetzt nicht originell klingen, dennoch kommt das Material auf dem Album sehr erfrischend umgesetzt rüber. Die Vermischung des Dark Bereichs mag wohl sehr stark abgegrast sein, doch was uns hier Mystigma bieten ist eine Verjüngungskur und somit darf man dies als absolut Top bezeichnen. Die Grundlinien sind mehr dem Gothic angelehnt und darüber werden reichlich harsche, wie auch raue Linien gestreut. Oftmals blinzeln auch kleinere Groove Elemente durch und komplettiert werden die Ingredienzen, mit sehr gut ausgerichteten Elektroeinspielungen. Es wirkt aber keine eingesetzte Technik übertrieben und das steht wohl für den Bestehungszeitraum dieser Truppe. Bin zwar, wie bekannt nicht unbedingt der Freund deutsche Texte, doch auch schon mehrmals erwähnt, gibt es immer wieder Ausnahmen und da gehört die deutsche Formation ebenfalls dazu, obwohl die englischen Lyriks deutlich besser passen. Hier wird eine breite Palette an Soundfragmenten des Gothic, wie auch Dark Bereichs ausgespielt und man hört auch, dass man sich von vielen Death Elementen nicht unbedingt trennen will. Ist auch gut so, denn dadurch hat das Material eben viel Druck und kommt sehr gut kombiniert rüber. Die Grauschattierungen bekommen somit viele Wumseffekte und dies führt zu einer steten Berg und Talfahrt. Absolut kernig und durchaus adrett vermischt. Geht somit gut in den Gehörgang und man verwurstet nicht zu arg die Black romantische Linie und läuft Gefahr als Hoppelhäschen hinter Sentenced (R.I.P.) und Him herzu hoppeln. Das unterstreicht die Innovation, mit der die Truppe ins Gefecht zieht und wenn man weiterhin so beständig werkt, bin ich mir sicher, dass wir es bald mit einer neuen Größe in diesem Genreeck zu tun haben.

Fazit: Gelungene Mischung im Bereich des Dark Rock/Metal. Freunde von Sentenced und Co können hier zulangen, müssen aber ein Auslangen mit elektronischen Einflüssen und Beigaben haben.

Tracklist:

01. Bloodline
02. Erinner dich
03. Razorspirit
04. Dancing with the Witches (Wintersun)
05. Was von der Nacht noch übrig bleibt
06. Uhrwerk Stille
07. Hurt
08. Tiefes Rot
09. A Thousand Rains
10. Pretending Cross
11. Unzerbrechlich
12. Rebel Yell

Besetzung:

Stephan Richter (bass)
Torsten Bäumer (voc)
Jörg Bäumer (guit & keys)
Malte Hagedorn (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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