Band: Pride of Lions
Titel: Fearless
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 27.01.17
Genre: AOR
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

PRIDE OF LIONS - Fearless album artwork, PRIDE OF LIONS - Fearless album cover, PRIDE OF LIONS - Fearless cover artwork, PRIDE OF LIONS - Fearless cd coverFünf Jahre Wartezeit hieß es für die eingeschworene AOR Gemeinde, welche auf Pride of Lions abfahren, wie gleichermaßen viele 80er Freunde auf Survivor. Gut Parallelen zu letztgenannten Helden mögen sicherlich vorhanden sein, nur so arg, wie es bei unserem letzten Bericht verfasst worden ist, ist das Ganze nun auch wieder nicht. Klasse auf jeden Fall und man hinkt ferner vielen AOR Großhelden in nichts nach. Vielmehr bauen die beiden Mastermänner Jim Peterik und Sänger Toby Hitchcock auf facettenreiche Kost. Freilich mag vieles sehr bekannt vorkommen, doch bringt man meiner Meinung nach außerordentlich viel frischen Wind ins Geschehen.

Typisch für solch eine Genreplatte ist das Soundgefühl etlicher Actionklassiker aus den 80ern. Obwohl das Album ja erst jetzt erschienen ist, haben gewisse Songs durchaus was von Filmmusik dieser Streifen. Die Instrumentierung wird beherrscht von vielen guten Melodiegelagen, und ebenfalls vor leichten Poppig wirkenden Einflüssen schreckt man nicht zurück. Selbige vereint man ausnehmend ausgewogen, sodass man nicht zusehendes in diesen Pop Bereich driftet. Genügend lieblicher veranschlagte Songs, wie desgleichen Passagen sind mit von der Partie. Ebenso verwehrt sich hier die Mannschaft vor einem zu argen Schmalzgeschrubber.

Ausgewogen scheint das „A“ und „O“ im Bereich dieser Melodic Rocker zu sein. Wenngleich ich mir persönlich oftmals rauere Ecken und Kanten vorstellen könnte, wurden diese nicht bedacht. Normalerweise klingt das Ganze dann immer zu poliert. Tut es hier eigentlich nicht, wenngleich man deutlich geschliffener durch die Boxen driftet.

Stilistisch wird also ein gewisses Maß an Abwechslungsreichtum geboten, was durchgehend wohl von Sänger Toby Hitchcock mitgetragen wird, der mit seiner hellen Stimme genau das richtige für die Draufgabe parat hat. Diese Vereinigung mit den klassischen AOR Elementen ist gut gewählt worden und man darf sich durchwegs stolz auf die Schultern klopfen. Der Unterhaltungswert steigt definitiv und das nicht zu knapp. Auf „Fearless“ schreitet die zwölf durchwegs großartige AOR-Songs voran, wie man sie sich melodischer und eingängiger fast nicht wünschen könnte. Lediglich die von mir angemerkte zu glatte Ausrichtung ist etwas zu Aalglatt, nichtsdestoweniger kann man als Melodic Rocker beiläufig auf seine Kosten kommen.

Fazit: Pride Of Lions haben die fünf Jahre Wartezeit gut genutzt und kredenzen uns eine ausgezeichnet tolle Genreplatte mit dem Fokus auf die 80er Jahre und vielen Klassiker ähnlichen Parallelen.

Tracklist:

01. All I See Is You!
02. The Tell
03. In Caricature
04. Silent Music
05. Fearless
06. Everlasting Love
07. Freedom of the Night
08. The Light in Your Eyes
09. Rising Up
10. The Silence Says It All
11. Faster Than a Prayer
12. Unmasking the Mystery

Besetzung:

Bobby Lizik (bass)
Klem Hayes (bass)
Toby Hitchcock (voc)
Mike Aquino (guit)
Jim Peterik (voc, guit & keys)
Kelly Keagy (drums)
Ed Breckenfeld (drums)

Internet:

Pride of Lions Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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