Serenity – Lionheart

Written by Lex J.Oven. Posted in CD-Berichte, S

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Published on Oktober 12, 2017 with No Comments

Band: Serenity
Titel: Lionheart
Label: Napalm Records
VÖ: 27.10.2017
Genre: Symphonic Power Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Serenity-Lionheart-album-artworkSerenity” konnten sich in den letzten Jahren in Sachen Popularität deutlich steigern. Nach meiner Feuertaufe mit „Lionheart“ (bisher hatte ich die Band irgendwie fälschlicherweise als x-beliebige weitere Symphonic-Kapelle abgespeichert) muss ich sagen: Völlig zurecht!

Diese Dinge heben die Tiroler von der Konkurrenz in Symphonic/Power/Melodic Metal ab:
Das Prädikat „Metal“ kommt im Sound keineswegs zu kurz, sodass der symphonische Anteil nicht wie bei einem Groß der Konkurrenz ins Ätherische abdriftet.

Das Songwriting ist klar überdurchschnittlich und enorm abwechslungsreich – progressive Ansätze halten sich mit eingängigen Strukturen in geradezu vorbildlicher Weise die Waage und decken so ziemlich das ganze Gefühlsspektrum ab.
Die Instrumentierung fügt sich dabei brav dem Charakter des jeweiligen Songs, wobei prinzipiell die Richtung schon ganz klar Richtung „Pomp“ geht.

Fans von Bands wie „Dragony“, „Orden Ogan“ (denen man aber im Vergleich der aktuellen Alben klar überlegen ist) oder „Avantasia“ (deren ganz großen Songs man zwar noch kein völlig gleichwertiges Pendant entgegensetzen kann, vor denen man sich ansonsten aber überhaupt nicht verstecken muss) sollten nach Genuss des Titelsongs eigentlich schon unter einem beträchtlichen Anschaffungszwang leiden, welchem sie in diesem Fall gerne nachgeben dürfen.

Tracklist:

01. Deus Lo Vult
02. United
03. Lionheart
04. Hero
05. Rising High
06. Heaven
07. King’s Landing
08. Eternal Victory
09. Stand and Fight
10. The Fortress (of Blood and Sand)
11. Empire
12. My Fantasy
13. The Final Crusade

Besetzung:

Georg Neuhauser (Vocals)
Fabio D’Amore (Bass, Vocals)
Andreas Schipflinger (Drums, Vocals)
Chris Hermsdörfer (Guitars, Vocals)

Internet:

Serenity Website

Serenity @ Facebook

About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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