Signum Regis – Exodus (CD Review)

Band: Signum Regis
Titel: Exodus
Label: Ulterium Records
VÖ: 2013
Genre: Progressive/Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Na da war es mal drei Jahre lang ruhig um die Slovaken Ronny König und Göran Edman und ich habe mich schon gefragt, ob sie die Truppe Signum Regis ad acta gelegt haben, da erscheint doch tatsächlich aus dem nichts, der neueste Streich der Kollegen aus unserem nördlichen Nachbarstaat. Mit „Exodus“ gibt es das nunmehr dritte Lebenszeichen und da fragt man sich, wie es wohl weiter gehen wird. Viele haben ja Ronny König schon mit einer Mischung bzw. einer Reinkarnation eines Yngwie Malmsteen, welcher fusioniert als Tobias Sammet lebt. Nun seien wir ehrlich, das Geplänkel in letzter Zeit was Mister Sammet abgeliefert hat geht mir schon echt nur mehr als Durchzug hindurch. Ob an Kraft verloren oder zu argen Neuerungen, weiß es wirklich nicht. Wenn ich auf Opern artigen Metal zurückgreife, dann nehme ich andere Kollegen her wie Beispielsweise Mister Edman. Da weiß ich eben noch was ich für mein Geld bekomme, nämliche stilechtes Material das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss und kann. Der neoklassizistische Melodic Metal steht auch diesmal ganz klar im Vordergrund und ich verneige mich davor. Sicherlich ist das nicht Up to date, muss es aber für die Riege der Verehrer auch nicht sein. Die Bombastlinien wurden gut und ausgewogen gelegt und so kommt man nicht in Verlegenheit das man hier von einem Kitschmuster zugekleistert wird. Reichhaltig und sehr ausgewogen ist das um und auf bei Signum Regis und das ändert sich auch 2013 nicht. Dieses mal wurden einige Sänger mehr gebeten ihren Beitrag zu leisten und mit Lance King Michael Vescera, Matt Smith, Daísa Munhoz, Eli Prinsen, Samuel Nyman, Thomas L.Winkler, Mayo Petranin als Verstärkung für Meister Edman ist zwar nicht das Non plus Ultra an sich, denn der Sänger hätte schon an sich eine gute Klasse. Das man dadurch den Opern Metal damit verstärkt ist klar, doch auch musikalisch werden alle Weichen gestellt. Somit kommt einmal mehr auch bei dieser Formation ein Projektstatus anstatt einer Band zu Tage, macht aber mir persönlich in diesem Falle weniger etwas aus. Die Musik muss stimmen, auch wenn eine Live Umsetzung etwas schwieriger ist. Auf Platte funktioniert das und man giert nach immer mehr, denn aus den Boxen kommt der urtypische und auch nicht abgelutschte Opern Metal superb zur Geltung. Hiermit kann ich nur sagen, sollte sich der Hüpftobi mal absprechen, damit vielleicht sein nächstes Werk nicht wieder so dermaßen poppig ausfällt. Hier wird auf Metal gebaut und man kann die traditionelle Schiene als Engstirnig sehen, passt aber zu dieser Art von Musik bzw. der geneigten Hörerschaft.

Fazit: Signum Regis geben sich keinem Ausverkauf hin. Weiterhin wird die Fahne Wacker gegen den Wind der zu modernen und breitentauglichen Pop Allüren vieler Kollegen. Gereifter und für meine Ohren durchaus etwas düsterer ausgefallen erscheint der Opus und dies passt sehr gut. Alle Daumen hoch für Ronny und seinem langjährigen Mitstreiter Edman.

Tracklist:

01. On the Nile 02:19
02. Enslaved 04:50
03. The Promised Land 05:34
04. Let Us Go! 04:06
05. Wrath of Pharaoh 04:04
06. The Ten Plagues 04:47
07. Last Days in Egypt 03:54
08. Exodus 04:17 Show
09. Song of Deliverance 07:02
10. Sole Survivor (Helloween cover) 04:36
11. Mountain of God 04:08

Besetzung:

Ronnie König (bass)
Lance King (voc)
Michael Vescera (voc)
Matt Smith (voc)
Daísa Munhoz (voc)
Eli Prinsen (voc)
Samuel Nyman (voc)
Thomas L.Winkler (voc)
Göran Edman (voc)
Mayo Petranin (voc)
Filip Koluš (guit)
Libor Krivák (guit)
Ado Kaláber (guit)
Ivo Hofmann (keys)
Janci Tupý (keys)
SJaro Jncula (drums)
Adrian Ciel (drums)

Internet:

Signum Regis Website

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Signum Regis @ YouTube

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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