Band: Soledown
Titel: Mudbox
Label: Sonicrevolution
VÖ: 2014
Genre: Rock/ Grunge/ Hardrock/ Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Zwischen Grunge, Alternative und rassigem Rock variieren die Burschen von Soledown seit etlichen Jahren. Bereits das 2012 veröffentlichte Album „MMX“ wurde von mir gut aufgenommen. Sicherlich waren da viele Vorbehalte dabei, da ja meine Wenigkeit mit dem Grund Zeug nicht wirklich was anfangen kann. Wohl aber mit dem was uns die Jungs hier servieren. Redlich verdient mit Label im Rücken serviert man uns Ende August nun den neuen Rundling. „Mudbox“ heißt dieser und treffend dem Titel zocken die Jungs nicht zu glatt poliert, wohl aber schön dreckig und schlammig das Mischverhältnis. Dass man mit der Welle der immer mehr aufstrebenden Acts, mit leicht amerikanischer Prägung durchaus mithalten kann ist auch bei dieser Formation keine Frage, sondern einfach Grundgesetz. Tief verankert im genannten Landstrich des Mischsektors und eben seiner tiefgreifenden Einflüsse wird amtlich die Bude mit Attacken niedergerockt was das Zeug hergibt. Klitzekleine Elemente des progressiven, teils wieder etwas mehr Sludge orientierten Bereichs sind eine wunderbare Abwechslung und eine Komplettierung vor der man sich nicht verschließen sollte. Wahrlich opulentes Mahl das uns die Jungs aus Köln hier auftischen. Wunderbar scheint den Jungs die Eingängigkeit von der Hand zu gehen. Wohl aber mit durchaus spitzfindigen Wechsel und Einwürfen die den Silberling eben durchdachter klingen lassen. Teilweise an einen gewissen James Hetfield angelehnt singt sich der Fronter durchs Geschehen. Keine Angst, es ist keine Grunge-Alternative Kopie von Metallica, wohl aber haben die Gesangslinien des Fronters gewisse Ähnlichkeiten. Die Zeichen der Zukunft sehe ich bei Soledown auf Sturm, ihre Variation aus den drei Teilbereichen ist wirklich gut geglückt und im Gegensatz zum Vorgänger konnte man dies meisterhaft steigern. Der Unterhaltungswert und das lockere ins Ohr gehen der Stücke machen viel Spaß und dennoch offeriert man uns das eben nicht zu einfach. Guter Wiedererkennungswert einerseits, aber auch ein Garant für ein langanhaltendes Hörvergnügen.

Fazit: Die Steigerung zum Vorgänger ist unverkennbar. Alle Hebel und Schalter wurden in Bewegung gesetzt um weit vorne mithalten zu können. Gute Mischung, wie auch ein sehr einfallsreiche Einfädelung gewisser Attacken bescheinigen den Fortgang dieser Truppe. Wenn eine Mischung aus den genannten Genres, dann definitiv mit den Kölnern von Soledown.

Tracklist:

01. Nothing To Fear
02. My Sanity
03. More Than This
04. Burning
05. One Way
06. RNR Cliché
07. Interlude
08. Bridges To Burn
09. All The Way
10. See The Sun
11. Begin To Run

Besetzung:

Thorsten Willer (voc) & guit)
Gerald Giebel (guit)
David Kreten (guit)
Simon Kreten (bass)
Mike Müller (drums)

Internet:

Soledown Website

Soledown @ Facebook

Soledown @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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