Starborn – Savage Peace

Starborn-Savage-Peace-album-cover

Band: Starborn
Titel: Savage Peace
Label: Iron Shield Records
VÖ: 27/09/2019
Genre: US Power Metal
Bewertung: 4.5/5

Diese Newcomer aus England gehören zu den stärkeren Newcomern der letzten Jahre: Man nehme die Härte des amerikanischen Power Metals als Basis, setze als Sahnehäubchen die melodischen und eingängigen Stärken der europäischen Schule obendrauf, und garniere mit einer anspruchsvollen technischen Seite. Wenn „Progressive“ sich nicht bereits zu einem Schimpfwort entwickelt hätte, müsste dieses Wörtchen eigentlich mit in die Genrebezeichnung.

Textlich gibt es eher Lyrics aus der Storyteller-Ecke, anstatt den angestaubten Power-Steel-Glory-Baukasten zu bemühen – hier lohnt sich der Blick ins Booklet also endlich mal wieder. Dazu ist Bruce Turnbull nicht nur ein fähiger, sondern auch ausdrucksstarker Sänger, der ordentlich Kraft und Drama in den Stimmbändern hat.

Einer der stärksten Songs ist für mich dabei „Beneath The Iron Sky“, denn hier kommt die gebündelte Power, welche die Band ausmacht, sehr deutlich zum Ausdruck. Da kommen Anhänger von IRON MAIDEN und FATES WARNING vielleicht einmal auf einen gemeinsamen Nenner. Wer VULTURES VENGEANCE mag, bei den Italienern aber etwas mehr Widerhakenmelodien und Fist-Raising-Parts hätte, könnte in „Savage Peace“ ebenfalls eine Perle gefunden haben.

Ein sehr starkes und eigenständiges Album-Debüt, das Bock auf die immerhin 35minütige EP „The Dreaming City“ (2015) und das Demo (2014) macht (ein Hoch auf Bandcamp), sowie auf noch Größeres für den Nachfolger hoffen lässt. Bis dahin kann der Hörgenuss bei „Savage Peace“ schrankenlos wachsen, denn dieses Album ist ein echt vielschichtiger Grower, der mit jedem Durchgang neue Feinheiten preisgibt.
Anspieltipps: „Beneath The Iron Sky”, “Darkness Divine”, “Savage Peace”.

Tracklist

01. Existence Under Oath
02. Unwelcome
03. Beneath An Iron Sky
04. I Am The Clay

05. Lunar Labyrinth
06. Darkness Divine
07. Inked In Blood
08. Savage Peace

Besetzung

Bruce Turnbull – vocals
Christopher A. Foley – guitars
Sean Atkinson – guitars
Dan Rochester – bass
James Charlton – drums

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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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