Band: Steel Panther
Titel: Live From Lexxi’s Mom’s Garage
Label: Open E Music
VÖ: 26.02.16
Genre: Glam Rock/Metal
Bewertung: ohne Bewertung
Written by: Robert

Steel Panther eine Band die für die Biedermännlein, wie auch Weiblein wohl ein Graus sein werden, zähren an ihrem Erfolg mit ihrem doch eher schlüpfrigen Humor. Persönlich sehe ich das immer von einer Humorvollen Seite, denn die Amis machen dies einfach um zu provozieren und das gefällt ja auch mur Ungustl 😉

Die Fangemeinde hätte wohl eher auf ein neues Album gebaut, bekommt aber ein Akustik Live Album. Eine auserwählte Besuchergemeinde wurde dazu in Lexxis Mum’s Garage eingeladen. Welch Wink mit dem Zaunpfahl, denn da fällt mir gleich wieder ein Wort ein, welches durch den Film American Pie sehr moderat geworden ist. Scherz beiseite, die Aufnahmen sind absolut authentisch und klingen nicht zu viel nachbearbeitet. Die kreischenden Ladys im Hintergrund lassen die Jungs ja schier als Boy Group erscheinen. Dennoch und das hat der Charme dieses Soundprojekts, es ist eine sehr gemütliche Sache und man fühlt sich dabei wie wenn die Band im heimischen Wohnzimmer die schlüpfrigen Songs vorträgt.

Glam Rock/Metal mal anders? Nun nicht unbedingt, aber das Akustikalbum macht viel Laune beim Hören. Ist halt eher eine gemütliche Sache und erinnert mich doch etwas an Bon Jovi. Ja liebe Steel Panther Fangemeinde, aber dazu stehe ich. Gewisse Linien sind schon seit jeher etwas in diese Richtung veranschlagt worden. Dies hört man wohl eben beim Akustikalbum deutlich stärker raus, als bei den herkömmlichen Songs, wo selbige mit Stromschlägen durch die Boxen gejagt werden. Anyway ich habe nichts gegen Bon Jovi und auch nichts gegen Steel Panther. Ob genau solch ein Live Album eine verkaufstechnische Strategie war oder auch nicht, Fakt ist, es macht durch die Bank Laune. Die Songs gehen gut ins Gehör und die gemütliche Atmosphäre des Garagengigs wird gekonnt wieder gespiegelt.

Wer so etwas braucht? Nun der Die Hard Steel Panther Groupie wird es sich schon zulegen. Der Rest der Glamrockfans sei aufgerufen das mal anzutesten, wird aber auch dahinter kommen, das man mit diesem Live Album so nichts falsch machen kann. Hat man die Geldreserven bereit dann ist dies sicherlich keine schlechte Idee den Mamon für das auszugeben. Die Sparfüchse müssen halt etwas warten, bis der nächste reguläre, adäquate Glam Rock/Metal Act ein Full Length Album veröffentlicht.

Fazit: Dieses Akustik-Live Album spiegelt viel Gemütlichkeit wieder. Gute Aufnahmen, sowie eine authentisch schallende Audience machen dies zu einem sehr gekonnten Schachzug in Sachen Live Album. Persönlich finde ich die Stimmung die man hier in die heimischen Wände zaubert sehr gut und das macht einfach auf Dauer viel Laune.

Tracklist:

01. Show Intro/Say Yeah! (Live Acoustic)
02. Party Like Tomorrow Is the End of the World (Live Acoustic)
03. Fat Girl (Thar She Blows) (Live Acoustic)
04. If You Really, Really Love Me (Live Acoustic)
05. Gloryhole (Live Acoustic)
06. Bukkake Tears (Live Acoustic)
07. The Burden of Being Wonderful (Live Acoustic)
08. Weenie Ride (Live Acoustic)
09. That’s When You Came In (Live Acoustic)
10. Michael Don’t Know (Live Acoustic)
11. Community Property (Live Acoustic)
12. Grindy and Sexy (Live Acoustic)
13. Death to All But Metal (Live Acoustic)

Besetzung:

Michael Starr (voc)
Satchel (guit)
Lexxi Foxxx (bass)
Stix Zadinia (drum)

Internet:

“Steel Panther” Website

“Steel Panther” @ Facebook

“Steel Panther” @ Twitter

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close