Twilight Force – Dawn Of The Dragonstar

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Band: Twilight Force
Titel: Dawn Of The Dragonstar
Label: Nuclear Blast
VÖ: 16/08/2019
Genre: Power Metal
Bewertung: 5/5

Endlich sind TWILIGHT FORCE wieder zurück. “Dawn Of The Dragonstar” habe ich schon seit Monaten entgegen-gefiebert. Nachdem ich das Album jetzt sicher schon zwanzigmal durchgehört hab, darf ich froh verkünden, dass das dritte Album zugleich ihr bisher bestes geworden ist.

Alle Fans, die das Debut liebten, aber „Heroes Of Mighty Magic“ (2016) zu ausufernd fanden, dürfen sich besonders freuen: Denn die Schweden haben die Filmmusik-Elemente wieder etwas zurückgefahren. „Dawn Of The Dragonstar“ ist wieder so eingängig und auf den Song fokussiert wie „Tales Of Ancient Prophecies“, behält aber das opulentere Klangbild bei. Sprich: Es gibt hier das Beste aus beiden Welten. Auf die Spoken-Word-Teile hat man dieses mal völlig verzichtet, auch der bisher obligatorische Gastgesang des Joakim Broden (SABATON) entfällt diesmal.

Der neue Sänger Allyon (alias Alessandro Conti) ersetzt seinen sympathischen Vorgänger zum Glück hervorragend und fügt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit wunderbar ein. Rein Gesangs-technisch scheint er gar etwas stärker zu sein.

Die zehn neuen Tracks sind ausnahmslos extrem starke Songs, die auch nach dem x-ten Durchgang nicht durchgenudelt sind. Neben den bereits Vorab als digitale Singles veröffentlichten Songs „Dawn Of The Dragonstar“ und „Night Of Winterlight“ heben sich insbesondere „Hydra“, „Thundersword“ und „Queen Of Eternity“ hervor. Im Prinzip kann man sich die Anspieltipps sparen, denn die knappe Stunde Spielzeit vergeht wie im Flug und ohne Schwächen. Reifer als noch auf dem Debüt, songdienlicher als auf dem Zweitling, stellt das Drittwerk der Adventure Metaller für mich ihr stärkstes Werk und das Nonplusultra des gesamten europäischen Power Metals dar.

Tracklist

01. Dawn Of The Dragonstar
02. Thundersword
03. Long Live The King
04. With The Light Of A Thousand Suns
05. Winds Of Wisdom

06. Queen Of Eternity
07. Valley Of The Vale
08. Hydra
09. Night Of Winterlight
10. Blade Of Immortal Steel

Besetzung

Allyon (Vocals)
Lynd (Guitars, Lute)
Born (Bass)
Blackwald (Keyboards, Piano, Violin, Cembalo)
De’Azsh (Drums)
Aerendir (Guitars)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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