Velvet Viper – The Pale Man Is Holding A Broken Heart

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Band: Velvet Viper
Titel: The Pale Man Is Holding A Broken Heart
Label: Massacre Records
VÖ: 25/10/2019
Genre: Hardrock/Heavy Metal
Bewertung: 4/5

Der Star auf dem Nachfolger des allseits gelobten „Respice Finem“-Nachfolgers ist die mit über 70 Jahren nach wie vor grandiose Stimme des Urgesteins Jutta Weinhold (Wem dieser Name nichts sagt, sollte einmal nach ZED YAGO suchen). Diese kann sich in den überwiegend im mittleren Tempo angesiedelten Songs hervorragend entfalten und die typischen Geschichten aus Mythologie und Fantasy ausbreiten.

Die Gitarrenfraktion bietet der Dame hierfür ein prächtiges Fundament aus effektiven Riffs und einprägsamen Melodien. Produktionstechnisch ist das Ganze in ein druckvolles und klares Soundgewand gehüllt, das glücklicherweise niemals steril, sondern durchwegs lebendig wirkt.

Das Album enthält einige starke Songs die mit jedem Hördurchgang besser werden (allen voran „Götterdämmerung“, „One Eyed Ruler“ und „Samson And Deliah“). Die letzten drei Tracks lassen die Scheibe in meinen Ohren gegen Ende etwas schwächeln, wobei es sich auch hier um durchaus stabile gute Kost handelt, die durch die einzigartige und beeindruckende Stimme von Frau Weinhold zudem kräftigen Aufwind erhalten. Hierdurch gerät auch die Duett-Ballade „Something Is Rotten“ zum Ohrenschmaus.

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Alles in allem ist „The Pale Man…“ eine wohlproduzierte und trotz Stiltreue zur Old School abwechslungsreiche Scheibe, die durch rundes und eingängiges Songwriting und eine nach wie vor äußerst außergewöhnliche Sängerin glänzt. Das allein macht die Scheibe in meinen Augen empfehlenswert, obwohl sie im letzten Abschnitt etwas schwächelt.

Tracklist

01. Things Behind
02. Götterdämmerung
03. All By Yourself
04. One-Eyed Ruler
05. Samson And Delilah
06. Confuse and Satisfy

07. Something Is Rotten
08. Keep Your Head Up
09. Hide Your Fire
10. The Wheel Has Come Full Circle
11. One Day

Besetzung

Jutta Weinhold (Vocals)
Holger Marx (Guitar)
Johannes Möllers (Bass)
Michael Ehré (Session Drums)
Micha Fromm (Percussion & Gongs)

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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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