Band: Wings Of Destiny
Titel: Time
Label: Power Prog
VÖ: 2015
Genre: Melodic Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Da gab es ein paar Musiker, die nannten ihre Band “Destiny”. Wer hätte es geahnt, irgendwie war dieser Name schon in Gebrauch. Aufgrund dieses völlig unabsehbaren Umstandes wird aus “Destiny” jetzt eben “WINGS Of Destiny”, und aus dem ersten Albumtitel “Time” wird “Time (The Definitive Edition)”, ganz als wäre man eine jahrzehntealte Rock-Dinosaurier-Legende, von deren legendärsten Album nun ENDLICH die(!) fucking definitive motherfucking directors cut edition schlechthin erscheint.
Die Labelinfo wirft schon mal mit Referenzen wie Stratovarius, Angra, Helloween & Co um sich, und das trifft es auch recht gut. Das ist typischer Melodic Metal, also die Rockmusik für langhaarige Delphinmenschen die auf solarbetriebenen Motorrädern auf atlantischen Regenbögen durch Airbrush-Landschaften cruisen. Das trällert angenehm vor sich hin, macht Laune… Keyboard-Soli dudeln… Dann Gefauche im Namen von David DeFeis, fast schon etwas Gekreische…

Ich stehe zu meinem seltsamen Geschmack. Ich mag diese technisch ambitionierte Fusion aus fast schon italienisch anmutenden Kitsch-Gefiedel und rauher Rockkralle. Time ist ein bißchen wie Erdbeereis mit etwas blutigem Steak in der Mitte drin. Sowas schon mal gefressen? Ich auch nicht, aber gehört. Zum Beispiel auf dem Anspieltipp “Fallen Angel”.

Fein zu hören, dass die Jungs in ein paar Monaten schon ein neues Album releasen wollen. Ob nochmals unter dem Banner Wings Of Destiny, oder doch wieder umbenannt in „Wings of Steel“ oder vielleicht „Wings Of Glorious Destiny“…. Es wird sich schon ein Name für die nächste “Definitive Edition” des zweiten Albums finden.

Ein echt feines Debut. DELPHIN! ANGEL! RAINBOW! Yeeeeah!

Tracklist:

01. Wings Of Destiny
02. Fallen Angel
03. Time
04. I Saw An Angel Cry
05. From Shadows To The Light
06. Forgive But Not Forget
07. Into Black Horizon
08. I Want Out (Helloween Cover)
09. Nothing Last Forever
10. Fallen Angel

Besetzung:

Anton Darusso (Vocals)
Andres Angulo (Drums)
Alejandro Amador (Keyboards)
Allan „Kalay“ Murillo (Guitar)
Cristian Jiménez (Guitar)
Jose Pablo Sequeira (Bass)

Internet:

Wings Of Destiny @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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