Band: 7 H.Target
Titel: 0.00 Apocalypse

Label: Sevared Records
VÖ: 2014
Genre: Brutal Death Metal

Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Futuristic Death Metal. Innovative Psychotropic Brutal Death Metal. Sci-Fi Brutal Death Metal. 7 H.TARGET sind nicht unbedingt geizig damit, neue Genrebegriffe für ihren feinen russischen Staubsaugersound zu erfinden. Fans von SANATORIUM, MORTICIAN, BRODEQUIN und anderen vor sich hin rüsselnden Haushaltsgeräten dürften mit dieser russischen „0.00 Apocalypse“ jedenfalls ihre Freude haben. Auch wenn sich 7 H.TARGET nicht wirklich von zahllosen Genre-Kollegen unterscheiden, die ihre grunzelnden Arschgesangsopern (je nach Thematik) Worm Infested Brutal Cunt Death Metal, Brutal Insectoid Zombie-Alien Death Metal und wer weiß noch was nennen.

Die fremdartige menschenähnliche Spezies, die diesem Subgenre verfallen ist, hat aber auch gar keinen Bedarf an Innovation. Selbst die tausendste Kopie von MALIGNANCY, MEAT KNIFE und Konsorten hat innerhalb dieses mutierten Geräuschbiotops seine uneingeschränkte Daseinsberechtigung und findet garantiert seine Groupies. 7 H.TARGET wecken bei mir vor allem Erinnerungen an PUTREFIED, nur dass jene nicht ganz so gut waren und wahrscheinlich längst vergessen sind. Das Thema des Science Fiction Gore wurde von 7 H.TARGET nicht nur anhand der ohnehin nie verständlichen Lyrics, sondern auch musikalisch umgesetzt: Abgesehen von gelegentlichen Sci-Fi-gorigen Einspielungen sorgt auch das maschinenmäßig abgehackte, irgendwie robotig-groovende Riffing für das gewisse Terminatoren-Parasiten-Vergewaltigungs-Todes-Feeling, das der echte Romantiker in einer Scheibe dieser Art zu finden hofft. Die Spielzeit beträgt perfekte 26 Minuten. Wer mehr will – wozu gibt´s die Repeat-Funktion? Das Album läuft zum dritten Mal hintereinander durch, gerade während ich diesen Satz beende.

Tracklist:

01. Mutants That Live for One Day
02. Gun-handed Iron Killer
03. Regeneration of Steel Organs
04. Technofetishist
05. Cyborg Kombat
06. Meatball Machine Story
07. S-94

Besetzung:

Mikhail Panfilov (Drums)
Aleksey Menshov (Guitars)
Konstantin Korolev (Bass)
Mirus (Vocals)

Internet:

7 H.Target @ Bandcamp

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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