Band: Aeonblack
Titel: Metal Bound
Label: Selfreleased
VÖ: 2015
Genre: Power Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Niemand weiß so recht was aus Chinchilla nach „The Prisoner“ geworden ist. Was dies mit dem vorliegenden Rundling zu tun hat? Nun gut das kann man schon vorher verraten, die hier vorliegenden German Power Metaller ackern wie ihre Landsmänner auf ähnlichen Pfaden. Zumindest was Melodie und etliche Power Metal Riffs betrifft, erinnert der Rundling der Truppe an „Madness“ der von mir angemerkten Power Metal Kollegen.

Na aber hallo die Jungs haben sich wirklich viel Zeit gelassen, denn neun Jahre liegen zwischen der Debüt Ep und der Full Length Rille. Wirklich ein langer Zeitraum, welchen man aber durchaus gut genutzt hat. Ok seien wir gleich ehrlich, neu werden sie das Genre nicht erfinden, aber die sehr stimmigen Power Metal Trademarks die hier aus den Boxen schallen haben einen guten Charme und gehen unvermindert ins Gehör. Die Maiden lastigen Melodien gehen knallhart ins Gehirn und brennen sich dort auch sehr stark ein. Man versieht seinen Posten eher eingängig und somit darf man jetzt nicht die Technikportion erwarten.

Man greift zwar eher auf Nummer sicher in die Trickkiste, das dafür umso gewaltiger. Der Gesang hat viel Wiedererkennungswert und weiß binnen Zehntelsekunden zu gefallen. Der Fronter hat eine gute Waage zwischen bodenständigen Shouts und eher hohem Gesang. In beiden Variationen gibt er sich sehr stark und klingt nicht wie ein Rohrkrepierer und das verleiht den Songs eine sehr starke Zusatznote.

Was ein merkliches Manko ist, ist leider die Produktion, sie ist zwar so nicht schlecht, aber man hört doch sofort dass hier bei den Power Metal Granaten einfach mehr drinnen gewesen wäre. Vor allem das sehr lasche Schlagzeug geht etwas unter. Hier braucht es einen gehörigen Punsh und die Truppe hätte einen absolut top gefertigten Silberling gehabt.

Ok auch so wissen die Songs durchaus zu gefallen und man biedert sich niemals an hier komplett irgendwelchen Großen nachzueiern. Freilich habe ich erwähnt dass man mit Chinchilla eine Ähnlichkeit hat, aber auch nur insofern, dass man von der Technik und der stimmigen Ausrichtung etliche Parallelen raus hört. Innovation mag oftmals etwas anders klingen, denn hier und da darf man ruhig aus der Reserve kommen und merklich das Festland verlassen. Qualität hätten die Jungs und durchaus darf man ihnen attestieren, dass sie mit ihrer Art des Power Metal etliche Herzen höher schlagen lassen werden.

Vermehrt ist hier der Sound noch wahrlich nachzubessern und man kann auch getrost etwas stärker in die Preschen schlagen und dann bekommen wir wohl einen absolut heißen Nachfolger.

Fazit: Fürs erste Kennenlernen mit dieser Power Metal Kapelle durchaus gutes Material, wenngleich man noch einiges nachbessern muss. Songwriting und dergleichen passen, nur Sound und etliche Eigenständigkeiten müssen eben noch etwas Bandeigen umgemünzt bzw. verbessert werden.

Tracklist:

01. New Reality 05:04
02. Metal Bound 05:29
03. Coming Home 05:12
04. Last Breath 03:42
05. No One Knows 07:26
06. World of Fools 03:21
07. This Is 04:44
08. Awake 03:59
09. Where is God? 08:30
10. Dangerous 03:52

Besetzung:

Holger Berger (voc)
Tom Winter (guit)
Maunze (guit)
Peter Steinbach (drums)
Jörg Belstler (bass)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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