ANAAL NATHRAKH – Endarkenment

ANAAL NATHRAKH - Endarkenment - album cover

Band: ANAAL NATHRAKH
Titel: Endarkenment
Label: Metal Blade Records
VÖ: 02/10/2020
Genre: Industrial Black Metal/Grindcore
Bewertung: 5/5

Ist es Zufall, dass mit NAPALM DEATH nun auch ANAAL NATHRAKH mit „Endarkenment“ ein weiteres britisches Extreme Metal Album veröffentlichen? Die Insel macht also nicht nur politisch (Brexit), sondern auch musikalisch (Metal) in letzter Zeit auf sich aufmerksam.

„Endarkenment“ zeigt gleich, warum sich der Schwerpunkt der dunklen und noch viel mehr aggressiven Blastbeat Metal Releases momentan in Großbritannien befindet. Genialer apokalyptischer Extreme Metal Sound in den Strophen, gepaart mit melodischem Highspeed Refrain und dazu eine genau dosierte Brise ziemlich gut verständlichen Vocals, erzeugen das eindrucksvolle Klangbild des Openers. „Thus, Alwaysw, to Tyrants“ legt danach bei den Lyrics härtemäßig einen Zacken zu.

Vom cleanen unverzerrten Gesang, weiter zu druckvollen Screams und den obligatorischen extreme Metal styled Vocals, zeigt V.I.T.R.I.O.L. welch breites Spektrum er in der Lage ist, umzusetzen. Mit „The Age Of Starlight Ends“ folgt die erste – auf die Menschheit los gelassene – Singleauskoppelung aus „Endarkenment“. Die Kernaussage des Titels wird sehr glaubwürdig transportiert und mit Horrorfilm artigen Keys unterstrichen.

„Libidinous (A Pig With Cocks In Ist Eyes)“ weiß abermals mit hohen, kreischenden Screams, einem irrsinnig schnellen und (trotzdem) präzisen Double Bass Teppich zu überzeugen. Außerdem ist der Titel – zumindest der in Klammern stehende Teil der Bezeichnung – doch ziemlich spaßig und mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

„Feeding The Death Machine“ zeigt mit clean gesungenem Refrain und den verzerrt vorgetragenen Strophen das lyrische Konzept von ANAAL NATHRAKH in diesem Album, welches sich wie ein roter Faden durch alle Titeln zieht. Das Duo schafft es, trotz der Komplexität bzw. der hohen musikalischen und spielerischen Qualität, nach ein paar Hördurchläufen im Kopf hängen zu bleiben. Die verwendeten Hooklines entfalten sich mit jedem Mal mehr und bleiben lange im (Metal-) Head des Hörers.

Den Schluss macht „Requiem“ – passender könnte es wohl nur schwer sein. Hier wird der Konsument nochmal abschließend mit Endzeit Tönen verwöhnt und gut auf den momentanen (Corona-) Wahnsinn vorbereitet.

Fazit: Horns up – volle Punkteanzahl, keine Frage!

Tracklist

01. Endarkenment
02. Thus, Always, to Tyrants
03. The Age of Starlight Ends
04. Libidinous (A Pig with Cocks in Its Eyes)
05. Beyond Words

06. Feeding the Death Machine
07. Create Art, Though the World May Perish
08. Singularity
09. Punish Them
10. Requiem

Besetzung

Irrumator – Guitars, Bass, Programming
V.I.T.R.I.O.L. – Vocals

Internet

ANAAL NATHRAKH – Endarkenment CD Review

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