Apparition – For Vengeance and for Love

Band: Apparition
Titel: For Vengeance and for Love
Label: Metal Compass Records
VÖ: 2012
Genre: Gothic Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Gothic Metal aus Großbritannien? Gibt’s nicht? Doch und Apparation stellen sich bei uns mit ihrem Zweitlingswerk „For Vengeance and for Love“ bei uns vor. Bis dato war die Band unbekannt und mal einen kurzen Blick aufs Cover, gut hier war eher ein Dilettant am Werken, denn das Artwork ist nicht sonderlich das Gelbe vom Ei, da muss man wohl sehr stark mit der Musik überzeugen und das ist ja in Sachen Musikjournalismus ja doch eher das wichtigere. Sicherlich muss die Verpackung auch stimmen, aber schlussendlich entscheidet die Musik.

Angefangen wird äußert symphonisch und auf diesem Grundbaustein wird auch sehr stark aufgebaut. Man mag wohl jetzt Anno 2013 nichts Neues bieten, jedoch offeriert man uns eine sehr ausgeklügelte Breitseite des Genres. Alle Arten von Melodien werden teils rockiger, teils mehr im Metal Bereich geboten, wobei die gesittetere Art der Band wohl mehr liegt. Stimmlich überzeugt die Frontnachtigall mit ihrem angenehmen Organ. Sie mag wohl für viele Kollegen nicht die Speerspitze sein, allerdings für meinen Teil geht der Gesang gut rein und sie nervt und strapaziert nicht mit einem zu hohen bzw. Opernhaften Geträller. Ähnlichkeiten? Ja durchaus vergleichbar sind die Gesangslinien mit der Österreicherin Sabine Edelsbacher von Edenbridge. Auch rhythmisch werden ähnliche Kerbungen geschlagen. Die Tracks erstrahlen allesamt mit einer Flut von Gitarrenriffs und ein paar coole Wechselspielereien. Dazwischen liefern sich Keyboards und Gitarren etliche Duelle, welche zwar technisch ausgefeilter in Szene gesetzt wurden, man aber den Hörer nicht mit zu starkem Geplänkel überstrapaziert. Ausgezeichnete Qualitäten werden seitens der Soundgefühle geboten, hier werden alle Gestade aufgesucht. Harmonisch, idyllisch, wie auch lieblich als auch melancholisch und die musikalische Umsetzung ist der Formation sehr gut gelungen. Man mag zwar das Gothic Metal-Genre nicht revolutionieren, allerdings bietet man einen Klang welchen man sich als Fan durchaus geben muss. Wer auf die allerersten Edenbridge Alben steht, der ist hier meiner Meinung nach absolut richtig.

Fazit: Guter Gothic Metal mit starken Symphonic Anleihen. Gutes Stell dich ein der Briten auf dem europäischen Festland. Prophezeie der Mannschaft eine große Zukunft, man muss zwar einige Erfrischungen mehr bieten, allerdings das Gehörte geht gut rein und nervt auch nach mehrmaligen abspielen des Albums nicht. Somit zwei Daumen nach oben.

Tracklist:

01. The World of Our Creation
02. Beyond the Wrath of Ra
03. You Can Never Leave
04. Betrayed
05. The Forgotten Ones
06. Elysium
07. Innocent Blood
08. Traitors Gate
09. Just One Second

Besetzung:

Sakara Marshall (voc)
David Homer (bass, voc, keys & acoustic guitars)
Mary Ella (voc)
John Yates (guit)
Rob Swinnerton (drums)

Internet:

Apparition @ Facebook

Apparition @ MySpace

Apparition @ Reverbnation

Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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