Band: Betraying The Martyrs
Titel: Phantom
Label: Sumerian Records
VÖ: 30.06.2014
Genre: Death Metal / Deathcore / Hardcore
Bewertung:  5/5
Written By: JoKer

Betraying The Martys, eine recht bekannte, französische Death-Core Band, die 2008 von Sänger Eddie Czaicky, den Gitarristen Baptiste Vigier und Lucas d’Angelo, dem Bassisten Valentin Hauser und Drummer Mark Mironov in Saint-Petersburg  gegründet wurde. 2009 veröffentlichte die Band die EP The Hurt, the Divine, the Light. Nach ihrer The Survivor Tour, verließ Sänger Eddie Czaicky die Band und wurde durch Aaron Matts ersetzt. Es folgte die Vertragsunterzeichnung mit Sumerian Records und die Band veröffentlichte die Singles Survivor (2010) und Because Of You (2011) Mit Phantom liegt nun das Debütalbum der Hard- & Deathcore Kapelle vor, um das es hier auch geht.

Das Album Phantom, setzt auf den Opener Jigsaw, der eine mitreißende Death-Core Nummer geworden ist. Das Arrangement und die Arbeit der Musiker, werden ihrem Genre mehr als Gerecht und das merkt man auch von Sekunde eins an. Wie viele Bands dieses Genres, wechselt sich der aggressive Guttural-Gesang mit melodischem klaren Gesang im Refrain ab. Neben den ziemlich guten Gitarren, Bass und Drumparts, gibt es gelegentlich ein in den Hintergrund zu vernehmendes, tragendes Keyboard / Pianospiel. Toll auch der Chor, der hier eingesetzt wurde und den Titel ausblenden lässt.

Zunächst sehr ruhig eröffnet Where The Worlds End. Klavierspiel, trifft auf klaren Gesang. nach diesem kleiner Einleitung, wird jedoch wieder auf’s Schnitzel geklopft bis zum Anschlag. Eine Lawine aus Gitarren, Drums und Bass, kommen aus den Boxen, macht euch bereit von Deathcore per excellence niedergemetzelt zu werden!

Mit minimal-elektronischen Elementen, begrüßt uns Walk away, ein starker, fast schon progressiver Song, der durch seine tadellose musikalische Umsetzung glänzt. Die Produktion (und das gilt für das gesamte Album) ist übrigens von Perfektion geprägt. Auch hier macht die Komplette Band verdammt gute Arbeit, die man Hören und (bei ausreichender Lautstärke) sogar fühlen kann.

Selbiges geht auch für das sehr melodiöse Let It Go. Melodiös bezieht sich zum einen auf die Gitarren, aber vielmehr auf die eingesetzten Keyboards, die dem tadellosem Deathcore Track das gewisse etwas geben. Der Refrain, eine Mischung aus guttural- und schönem Klargesang, hat den Charakter einer echten Mitgröhl / Mitsing Hymne. Heavyness trifft auf traumhafte Klangcollagen und das so eindrucksstark, dass die Decke wegzufliegen droht.

L’abysse Des Anges ist ein weiteres Meisterwerk hinsichtlich der Komposition und des Songwritings, magisch-düster einleitend, kommt der brutale Heavy Sound hier kürzer. Es wird viel mehr auf leidenschaftliche Gitarrensolos gesetzt. Die Nummer ist komplett Instrumental und baut eine Atemberaubende Klangbühne auf. Richtig Heavy wird es nur gegen Ende es Titels. So wurde eine progressive Nummer geschaffen, von der es jedoch vollkommen falsch wäre, sie als Filler zu betiteln.

Mit einem Knall geht es mit dem Titelstück Phantom ( Fly Away) weiter. Hier wird wieder einmal für die Band scheinbar wie im Schlaf ein starker Song abgeliefert. Der Drummer, Die Gitarristen, Bassist, Keyboarder und Sänger sind wie immer in Topform. selbiges gilt auch für das vollgas gebende Stück What’s Left Of You. Betraying The Martyrs liefern hier eine saugeile Nummer ab, die man gehört haben muss. BANGEN!  Afterlife ist ein Interessantes Zwischenstück, das zu einem Filmsoundtrack passen könnte. Chorgesänge, Bombastische Drums und Fabelhafte Pianos. Das ist Kunst

Das Legenden niemals sterben, beweisen Betraying The Martyrs mit dem Titel Legends Never Die und wenn sie weiter auf diesem Kurs bleiben, werden auch sie sicher eines Tages als Legenden in die Geschichte des Metals eingehen. Legendär die Umsetzung des Titels, die Melodien und die Musik.

Lighthouse ist Eindrucksstark und überzeugt im Gesamten ebenfalls. Genauso auch das Düster einleitende Your Throne, das mit seinem Pianospiel ein Klassiker werden könnte. Könnte? Richtig denn wer Hier einen ganzen Song erwartet. Fehlanzeige! das Ensemble aus Piano, Streichern und Effekten ist nur ein kurzes Intro, das Nahtlos in  Our Kingdome übergeht. Hier werden die geilsten Riffs und Melodien kombiniert mit einem brachialen Drumming und energischem Gesang. Keyboardflächen Inklusive!

Das gelungene Ende dieses Albums, stellt Closure Found dar: Explosionsartige Drums, Gitarren wie Speerspitzen, Keyboards aus der alptraumwelt und das alles noch absolut Geil und genial kombiniert. Hier wird eine super Platte mit einem Knall beendet Top!

5 von 5 – Der Hardcore & Deathcore, aber auch der Deathmetal Fan, sollte sich dieses Werk nicht entgehen lassen, das frei von jeglichen Makeln ist. ! Bockt Wie Sau und sollte nicht unbeachtet gelassen werden.

Trackliste:

01. Jigsaw
02. Where The World Ends
03. Walk Away
04. Let It Go
05. L’abysse Des Anges
06. Phantom (Fly Away)
07. What’s Left Of You
08. Afterlife
09. Legends Never Die
10. Lighthouse
11. Your Throne
12. Our Kingdom
13. Closure Found

Besetzung:

Vocals: Aaron Matts
Keyboards/Vocals: Victor Guillet
Guitar: Baptiste Vigier
Guitar: Lucas D’angelo
Bass: Valentin Hauser
Drums: Mark Mironov

Internet:

Betraying The Martyrs @ Facebook

Share.

About Author

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close