Band: BLACK CAGE
Titel: Excess All Areas
Label: Mars Music/Rebeat Digital
VÖ: 05.05.2017
Genre: Modern Glam Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

BLACK CAGE - Excess All Areas album artwork, BLACK CAGE - Excess All Areas album cover, BLACK CAGE - Excess All Areas cover artwork, BLACK CAGE - Excess All Areas cd coverModern Glam Rock nennen die heimischen Black Cage ihr Potpourri, welches sie seit ihrer Gründung im Jahr 2015 forciert haben. Heimische Musik in diesem Bereich? Für mich als Alpenrepubliker eine Ausrichtung, welche nicht oft verwendet wird und genau deswegen horcht man hier buchstäblich auf. Die etwas vermischte Stilrichtung aus dem urtypischen Glam Rock Bereich wurde für meinen Geschmack äußerst gekonnt in die Bahnen gelenkt. Gut Einlagen und Veränderungen der Ausrichtung wurden gut gewählt. Folgendermaßen klingt man nicht bedingungslos wie eine Vielzahl dieser Genrebands, ganz im Gegenteil, durch viele stimmige Beigaben hat man seinen eigenen Stempel.

Fronterin Kati Cher röhrt sich variabel durchs Geschehen unterbreitet allerdings, dass man des Weiteren in deutlich idyllischeren Gestaden mit ihrer kraftvollen Stimme nicht verzweifelt nach vorne skippt. Das hat schon was und desgleichen zeugt die Rhythmusfraktion, dass man es versteht dies demgemäß facettenreich als irgend möglich anzustreben. Mission geglückt und der Patient lebt noch! Liest man die Vielzahl der Bandeinflüsse so kommen einem diese sehr stark in Erinnerung, gewiss nicht unbedingt originell. Im Falle von Black Cage wurden die eigenen Innovationen gekonnt gelegt und dementsprechend kommt man niemals in Verlegenheit sie als Female Fronted Kopie einzustufen.

Die Stilarten der Glam Rock Musikgeschichte wurden mit modernen Aspekten massiv gefärbt und das Endergebnis kann sich sehen lassen. Freilich haben die Herrschaften noch einen steilen Weg nach oben und ferner ist selbstverständlich Luft nach oben hin offen. Doch mit der vorliegenden Leistung seitens des Silberling „Excess All Areas“ hat man durchwegs einen guten Batzen vorzulegen.

Die druckvolle, organische und dynamische Produktion auf die man bei dem Debüt gebaut hat weiß zu überraschen und kommt gut ins Gehör. Für meinen Geschmack überzeugt mich der Bandtross vortrefflich mit den flotten Nummern, denn dieser scrachy Style der rotzfrechen-dreckigen Art und Weise steht ihnen am besten zu Gesicht.

Nicht nur schnell und voll in die Fresse lautet das Motto, man will das in der Tat gezielt und mit einem guten Mischverhältnis abhalten und dies steht für die Herangehensweise dieser Combo.

Fazit: Alles in allem also eine runde Sache, die Black Cage hier abgeliefert haben. Guter Einstand den man nun forcieren muss!

Tracklist:

01. 666
02. Comin’ Home
03. Here For You
04. I’m On Fire
05. Intoxication
06. Love Sex & Rock ‘n’ Roll
07. Spotlight
08. Miles
09. Set You Free
10. Wild Ones

Besetzung:

Kati Cher (voc & guit)
Dan Rider (guit)
Rickey Dee (bass)
Casey Jean Eiszenman (drums)

Internet:

BLACK CAGE Website

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BLACK CAGE @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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