Blacklist Union – Til Death Do Us Part

Band: Blacklist Union
Titel: Til Death Do Us Part
Label: BLU Records
VÖ: 2013
Genre: Alternative/Street Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Alternative trifft auf Street Rock, gut solche Ankündigungen nimmt man als Rezensent für eine geraume Zeit nicht mehr allzu ernst, weil oftmals doch sehr großspurig was verkündet wird, dass man dann aber nicht ansatzweise erfüllen kann. Bei den Herrschaften Blacklist Union ist das allerdings ganz anders, die Jungs darf man wirklich ernst nehmen und wie. Bis dato waren die Burschen aus Los Angeles bei unserer Redaktion ein unbeschriebenes Blatt, mit dem Silberling „Til Death Do Us Part“ wird sich das wohl ändern und zwar bei all jenen die eben auf die eingangs erwähnte Mischung stehen. Sehr zielstrebig und locker flockig rocken die Jungs ganz abseits irgendwelcher Vorgaben seitens der Sleaze oder Glam Rock Richtung die Bude. Während viele Kapellen hier entweder alten Hasen nachjagen, zelebrieren im Gegensatz die Jungs aus Amerika eine dermaßen coole, moderne, als auch eigenständige Mischung, dass man vor Entzücken ganz gebannt vor dem Player hockt. Man lässt nichts unversucht zwar kunterbunt rüber zukommen, jedoch bietet man eine gute zusammengepresste Mischung. Einerseits baut man hauchzart auf einige progressive Elemente, dadurch wirkt man auch bei einigen Passagen etwas weitläufiger, wie auch sphärischer. Auf der anderen Seite stehen dann wieder sehr solide, straighte Linien, bei denen man ordentlich abrocken kann was das Zeug hergibt. Mit viel Verstand und einem guten Händchen hat man somit eine ganz eigene, sehr gelungene Duftmarke erzeugt die wohltuend (bei den ruhigeren Stücken) rüber kommt, als auch mitreißende Momente (bei den flotten Tracks) bietet. Die Rockindustrie mag wohl sehr überlaufen sein und viele, neue Bands haben dadurch nur wenig Chancen, den Los Angeles Rockern kann ich aber nur bescheinigen dass man alsbald unter einem großen Label Europa im Handstreich nehmen wird. Die gesetzten Linien sind einfach up to date und somit dürften sich die Amis alsbald in die Herzen vieler, junger Rockfans spielen. Zwischen hauptsächlich 70er Einflüssen und einigen modernen Progressive Fragmenten gemischt wird uns eine farbenbunte Mischung serviert zu der man als Rockfan egal welchen Alters (wenn auch mehr die junge Fraktion animierend) nicht nein sagen kann.

Fazit: Wahrlich hier serviert man uns einen Rockleckerbissen, welcher ganz genau zu den heißen Temperaturen passt. Einfach bei Grillsessions der Rock & Metal Fans mal am späteren Abend einlegen, diese Musik macht einfach Sinn und durch viele chillige Passagen ein sehr guter Ausklang. Alle Daumen hoch in Richtung Los Angeles, die Rocker haben mit ihrem Album einen sehr gelungenen Einstand veröffentlicht.

Tracklist:

01. Til Death Do Us Part
02. Alabama Slammer
03. Blown Away
04. Game Over
05. Same Ol‘ Pressure
06. Diggin‘ 4 Gold
07. Feed The Snakes
08. I Do
09. Don’t Change
10. The Lick Kitty Split Theme Song
11. I Don’t Love You Anymore

Besetzung:

Tony West (voc & guit)

Internet:

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Robert
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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