Dodsferd – The Parasitic Survival of the Human Race

Band: Dodsferd
Titel: The Parasitic Survival of the Human Race
Label: Moribund Records
VÖ: 2014
Genre: Black Metal/Punk/Rock ’n‘ Roll
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Die Athener Black Metaller Dodsferd sind auch schon eine geraume Zeit im Underground tätig. Seit 2001 beüben sie die Black Metal Fraktion mit ihrem Underground Status. Das Werk „The Parasitic Survival of the Human Race“ wurde bereits letztes Jahr veröffentlicht, wurde aber nun via neuem Laben (Moribound Records) noch einmal nachgelegt. Ein durchaus guter Grund hier genauer reinzuhören, denn das 2013 veröffentlichte Album wie gesagt hat es nicht unbedingt über die Grenzen weiter hinaus geschafft. Ob der Start seitens des Albums an die Unruhen in Griechenland aufmerksam machen soll oder generell auf etliche Ereignisse im asischen Raum weiß ich nicht, aber die danach folgende Linie peitsch eben durch die Mischung aus Black Metal, pöbelnden Punk und Rock ‚n‘ Roll Linien ordentlich auf und das tut das Stück wohl auch Live. Die Griechen machen keinen Hehl bei ihnen muss es roh und ungeschliffen zu gehen und so wirken die Songs nachhaltig sehr stark Underground lastig geprägt. Macht so eigentlich nichts, doch Streckenweise kommt man oft sehr leicht in Verlegenheit etwas zu ungehobelt zu werken. Diese bereits beim Opener gestartete Linie wird beibehalten und so wirkt das Machwerk wie für einen wild gewordenen Mob bestens aufbereitet. Mit viel Prowler und Straßenschlachtenflair aber auch sehr leicht politisch missverstanden. Genau eben durch diese Art der Einfädelungen wird man leider allzu oft Opfer gewisser Unterstellungen. Ob dies nun gut für einen selbst ist, muss die Band für sich selbst entscheiden, einen gewissen Charme hat man dadurch. Wem die Eintagsfliegen des Black Metal zu bieder sind und auch dem Punk bzw. umgekehrt hold ist wird hier etwas zum Raufen entdeckt haben, denn die energetischen, sehr schroffen Songs sind mit viel Anarchie behaftet, das man durchaus auch beim Schreiben der Rezension sich an etliche Szenen der jüngsten Bilder aus den Nachrichten erinnert fühlt. Musikalisch nicht wirklich so toll bewegend, denn das Material ist sehr schlicht ein-getrommelt worden. Mal etwas anderes, aber einfach zu holprig im Gesamten Gesehen und vor allem wie beispielsweise bei „Creator of Disease“ einfach zu schrill und unorganisiert.

Fazit: Nun ja Anarchie hin oder her. Black Metal meets Punk hin oder her, man braucht schon eine gewisse Line und die fehlt den Griechen einfach. Die Mischung an sich mag ja recht gut sein, nur an der zusammenführenden Umsetzung happert es gewaltig. Somit nicht schlecht aber noch lange nicht das Gelbe vom Ei.

Tracklist:

01. Breeding Chaos 06:20
02. Creator of Disease 06:57
03. Stupid Worthless Sheep 07:34
04. Doubting Your Worth 06:22
05. We Are 138 (Misfits cover) 03:00

Besetzung:

Wrath (voc & guit)
Nadir(guit)
Neptunus (bass)
Maelstrom Lamm (drums)

Internet:

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Dodsferd @ Last FM

Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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