Dragonsfire – Rebirth Of The Beast

Dragonsfire – Rebirth Of The Beast - Artwork

Band: Dragonsfire 🇩🇪
Titel: Rebirth Of The Beast
Label: Metalpolis Records
VÖ: 29.08. 2025
Genre: Power Metal

Bewertung: 3,5/5

3,5/5

DRAGONSFIRE standen für Fans abseits des Kommerz mit ihren ersten zwei Alben immer für den Inbegriff des Heavy Metal. Und zwar des echten Metal, musikalisch ohne Kitsch und Schnörkel, menschlich mit dem Herz in der Szene verwurzelt.
Und ich bin freudig überrascht, daß sich die Band trotz harter Schicksalsschläge und vielen Umbesetzungen doch noch einmal dazu aufgerafft hat, über die volle Distanz zu gehen.
Und noch schöner ist es, und dies kann man ohne Umschweife behaupten,
daß REBIRTH OF THE BEAST nicht nur an die ersten zwei Alben qualitativ anschließen kann, sondern diese auch in die Tasche steckt.

Und somit herzlich Willkommen im Underground!

Ein Ort, wo die Welt größtenteils noch in Ordnung ist und wo eine Band, die in den letzten 15 Jahren bis auf zwei EPs, ein paar Singles und zwei Splitveröffentlichungen ziemlich unter dem Radar lief. Ihr drittes Album kündigt sie nicht nur mit dem Titel  REBIRTH OF THE BEAST an,
sondern es klingt auch mit seinen 8 neuen Songs und drei Neueinspielungen eindeutig danach.

REBIRTH OF THE BEAST ist ein Statement,

welches melodisch im Hochtempo mit We Ride klarstellt, daß man immer noch da ist und auch bleiben wird.
Geradliniger Power Metal mit ordentlich Härte sowie einprägsamen Refrains bestimmen das Album, welches durch sein beständig hohes Niveau besticht und sehr dynamisch durch den Äther dringt.
Heavy Metal muß sich treu bleiben und darf unter keinen Umständen zu einer Karikatur seiner selbst verkommen, eine Botschaft die infolge immer deutlicher wird.

Speak Of War und Dragons Never Surrender beispielweise sind teilweise echte Walzen, die alles platt machen, wohingegen sich Preacher und 80`s Boys tief durch die Achtziger stampfen.
Einen Übersong sucht man auf dem Drittwerk allerdings vergebens, auch wenn man mit dem Eröffnungsstück, Don`t Live In Fear und Preacher nah dran ist. Dafür verbreiten die Hessen das, was sie schon immer gut konnten:

Gute Laune, die sich nicht abnutzt.

Denn trotz fehlendem Überflieger bringt das Album extrem viel Hörspaß, weswegen man als Power Metal – Fan hier unbedingt einmal reinhören sollte.
Wer mit Bands wie Elvenpath, Steelpreacher, Metal Mind oder Stormwarrior kann und eine Platte sucht, die man ohne Verfallsdatum auf Dauerrotation laufen lassen kann, der macht hier nichts falsch.

Tracklist

01. We Ride
02. Speak Of War
03. Hungry Beast (2025)
04. Preacher
05. A Portal To Escape
06.W.I.T.G.A.G.O.T.O.S. (2025)
07. 80’s Boys
08. Charge Ahead
09. Don’t Live In Fear
10. Dragons Never Surrender
11. Cider Victims (Bonustrack)

Besetzung

Dennis Ohler – Gesang
Timo Rauscher – Gitarren
Matthias Bludau – Gitarren
Peter Schäfer – Bassgitarre
Elias Bludau – Schlagzeug

Internet

DRAGONSFIRE – Rebirth Of The Beast Review

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