Drowning Pool – Hellelujah

Band: Drowning Pool
Titel: Hellelujah
Label: eOne Music
VÖ: 05.02.16
Genre: Nu Metal/Alternative Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Jeder der Sport betreibt und push forward Songs für sein Training benötigt kennt die Situation. Welchen Track nehme ich und was passt hier am Besten, dass dabei auch einige Stücke bei mir immer wieder von Drowning Pool in die Setlist wandern darf einen nicht verwundern. Warum? Nun wenn schon die große WWE etliche Songs als Einlauf Melodie ihrer Wrestler verwenden, können diese selbstredend auch beim Sport nur zünden. Etwas ruhig war es geworden seit dem letzten Release aus dem Jahr 2013, da wurde ja leider „Resilence“ nicht so toll von der Fachpresse aufgenommen, nicht schlecht, aber eher im Mittelbereich. Mit dem neuen Rundling „Hellelujah“ soll sich nun alles zum Besseren wenden.

Den Start gleich mit „Push“ abzuhalten finde ich als sehr spitzfindig, da wird gleich aus den Vollen geschöpft und man poliert einem so richtig schön die Fresse, bevor man wieder klare Streicheleinheiten bekommt. Guter Start der einfach gut wachrüttelt und den Nu Metaller bzw. Alternative Metaller begeistern wird.

Gruppen wie Papa Roach, Coal Chamber, Puddle Of Mudd, Godsmack, Mudvayne, Adema, Staind, Static-X, P.O.D., Disturbed, Ill Niño oder Sevendust (um nur mal einige zu nennen…) sind sicherlich die Wegbereiter dieses Stils, aber nicht mindern anknüpfend stehen Drowning Pool auf der Matte und wissen wie man mit starken Innovationen und Vibes überzeugen kann. Alle haben ihre Klasse, aber eben auch die hier vorliegenden zu rezensierenden Protagonisten. Stimmig und mit viel Schmackes wird eine Runde gestartet die vor Energie nur so strotzt. Pure Härtegrade, wie auch gute Melodieeinfädelungen gehen gekonnt ins Gehör und der zündenden Funke braucht nicht lange, um eben den Genreliebharer zu begeistern.

Schnellschuss? Nein, denn auch nach etlichen Durchläufen hat sich das Material im neuen Jahr nicht abgenutzt und weiß nach wie vor sich bis in die tiefsten Winkel des Körpers zu bohren. Das Quartett vermag es nach wie vor etliche Tracks aus dem Hut zu zaubern, welche mal mehr, mal weniger breitentauglich ein Hit werden könnten. Dennoch steht man aber nicht vor dem Ausverkauf, eher im Gegenteil, die sehr schroffen Soundeinlagen passen wie die Faust aufs Auge und lassen das Material auf dem Silberling nicht überproduziert klingen. Warum ich das anmerke, nun es ist ja bekanntlich schön öfters vorgekommen, dass Bands genau aus diesem Bereich zu klinisch klingen und das Hörvergnügen dann recht schnell abebbt. Bei Drowning Pool ist dies eben nicht der Fall und man strotzt nur so vor Kraft und purer Energie die man dem Hörer mit einer Wucht vor den Bug knallt.

Fazit: Absolut tolles Werk das uns hier Drowning Pool vorlegen. Für die Sportbegeisterten Metaller unter euch, dies ist genau die Bereicherung für euren Zirkelsoundtrack. Man muss aber nicht Sport betreiben, denn der Nu- bzw. Alternative Metaller wird ohnehin hier vor Freude auszucken und durch die heimischen vier Wände hechten. Dies spiegelt man eben mit den Songs wieder und dieser prickelnde Soundeffekt steht für die Herangehensweise der Texaner im neuen Jahr.

Tracklist:

01. Push
02. By The Blood
03. Drop
04. Hell To Pay
05. We Are The Devil
06. Snake Charmer
07. My Own Way
08. Goddamn Vultures
09. Another Name
10. Sympathy Depleted
11. Stomping Ground
12. Meet The Bullet
13. All Saints Day

Besetzung:

Jasen Moreno (voc)
CJ Pierce (guit)
Stevie Benton (bass)
Mike Luce (drums)

Internet:

Drowning Pool Website

Drowning Pool @ Facebook

Drowning Pool @ Twitter

Drowning Pool @ YouTube

Vorheriger ArtikelOssian – Lélekerő
Nächster ArtikelBlack Sabbath – The End (EP)
Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Related Articles

- Advertisement -spot_img

Latest Articles