Ossian – Lélekerő

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Band: Ossian
Titel: Lélekerő
Label: Hammer Records
VÖ: 13.04.15
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Der Metal Made in Ungarn hat einiges zu bieten. Eher stiefmütterlich, bis auf kleinere Ausnahmen gelangen Alben der dort beheimateten Bands zu uns. Wir haben es uns zum Vorsatz genommen, ab sofort etwas mehr über Alben der Bands aus unserem östlichen Nachbarland zu berichten. Die ersten im Bunde, welche vor allem bei mir gar keine Unbekannten mehr sind, sind die Jungs von Ossian. Benannt nach einem mir völlig unbekannten keltischen Helden, gehören die Herrschaften ja zu den Megacts in Ungarn und bauen auf eine große Popularität. Hierzulande aber nach wie vor eher ein Geheimtipp legten die Jungs mit „Lélekerő“ ihr neuestes Album vor.

Die Lyriks und das finde ich ja recht toll, sind in ungarischer Sprache. Man muss in unserem heißgeliebten Musikeck „ROCK und METAL“ genannt, ja nicht unbedingt die Sprache der Bands sprechen. Grenzen und Kulturübergreifend sollte man unsere heißgeliebte Musik betrachten und da gibt es bekanntlich auch keine Sprachbarrieren. Im Falle der ungarischen Sprache finde ich das auch sehr frisch.

Die Machart mit der die Herrschaften von Ossian über all die Jahre überzeugen konnten, gehören sie ja zu den Dienstältesten Kapellen in Ungarn ist eine steife Brise Heavy/Power Metal. Wer auf eine knackige Party steht und dabei auf neue moderne Soundansätze pfeift ist bei der Budapester Formation genau richtig aufgehoben. Sattes Riffing, bretterharte Schläge gehen gekonnt ins Gehör und rütteln amtlich auf. Der sehr Old School orientierte Sound funktioniert aber auch beim neuesten Output und das steht einfach für die Herangehensweise der Mannschaft. Stimmlich gewaltig und eben mit fetten Soundattitüden des Power Metal schlägt man ordentliche Keulenhiebe. Bangergefahr? Sehr hoch und auch hier und da die sehr hymnischen Einfädelungen sind einfach gut gelungen. Was ein weiteres, sehr gutes Detail bei dieser Truppe ist, ist die Tatsache, dass sie von niemanden recht abguckt. Keine Einflüsse alter Helden, da man ja doch irgendwie selber zu Helden zählt, wenngleich nur im nationalen Bereich.

Fakt ist aber, die Herrschaften klingen nach all den Jahren gekonnt und mitreißend und da kann man sich als Heavy/Power Metal kaum vor diesem wiederspiegelnden Spirit verwehren.

Fazit: Weiter auf dem Siegespfad, hoffentlich auch nun außerhalb Ungarns versehen Ossian gekonnt ihren Dienst für die Heavy/Power Metal Fraktion.

Tracklist:

01. Hajt a szív 04:08
02. A Barát 04:12
03. Ahányszor látlak 03:31
04. Egyszerűen 04:02
05. Lélekerő 04:43
06. Visszajövök 04:30
07. Hiába szép 03:39
08. Születésnap 04:20
09. Búcsú 04:03
10. Üzenet 03:56
11. Mind itt vagyunk 03:46

Besetzung:

Paksi Endre (voc)
Rubcsics Richárd (guit)
Erdélyi Krisztián (bass)
Kálozi Gergely (drums)

Internet:

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Ossian @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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