Band: Exorcism
Titel: I Am God
Label: Goldcore Records / ZYX Music
VÖ: 2014
Genre: Heavy Doom Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Sänger Csaba Zvekan (Raven Lord, Zvekan, ex Killing Machine) hat ein neues Baby am Laufen. Exorcism nennt sich selbiges und gleich hat der Mastermind mit seinen Mannen einen Rundling parat. „I Am God“ nennt sich der Neueinstig mit dem Projekt und in Eigenregie unter Herrn Zvekan wurde das Album im Total Master Sound Studio produziert. Gespür für Kreativität und Schweregefühl in Sachen Doom Thematik hat der gute Herr ja und das unterbreitet er uns auch mit diesem Rundling. Wenngleich man irgendwie an Doom Geschichten quer über den Erdball erinnert wird, ist die Scheibe eine sehr starke Hommage an Black Sabbath und zwar ganz genau zur Phase wo Tony Martin mit an Bord war. Wie die Scheiben von damals klingen auch die Stücke auf dem Exorcism Album. Flair und ganz leicht epische Gebilde unterstreichen dies gewaltig. Gewaltig wie hier die Maschinerie auf Hochtouren läuft und auch der Gesang von Csaba ist dem eines Tony Martin bei beispielsweise „Tyr“ oder „Headless Cross“ nicht unähnlich. Einfach göttlich und wer schon diese beiden Meisterwerke geliebt hat wird hier einen zweiten Frühling bekommen, denn es ist einfach unglaublich mit welchem Feingefühl hier die Mixtur aus klassischem Heavy Metal und dem typischen, etwas breit gefächerten Epic-Doom zusammengefügt wurde. Retrostimmung somit? Ja und nein, denn freilich macht der Grundsound sicherlich viel Old School Attitüden aus, doch auch modernere Grooveansätze werden mit ins Gefecht geworfen. Somit klingt das Mischverhältnis deutlich farbenbunter und nicht zu arg traditionell. Dennoch wird man auch die Retroliebhaber durchaus noch immer auf ihre Seite ziehen können, aber eben auch neuere Fans des Doom sicherlich begeistern können. Ein gutes Händchen somit was den Zweiklang und die Zusammenführung betrifft. Man setzt berechtigt auf kraftvolle Drums, teilweise auf akustische Basslinien und die Rhythmusgruppe serviert uns zentnerschwere Gitarren die berstend durch die Boxen tuckern. Das Unterhaltungsprogramm kennt hier keine Grenzen und ist von einer sehr süchtig machenden Breitseite behaftet, somit darf man sich schon auf einen längeren Aufenthalt im Player vorbereiten.

Fazit: Grenzgenial lässt die Truppe die Glanztaten von Black Sabbath zu Tony Martin Zeiten wieder hochleben. Wer die Scheiben geliebt hat wird hier vollends verwöhnt werden und somit entlocken einem Exorcism einem ein Teen artiges Gekreische vor Begeisterung.

Tracklist:

01. End Of Days
02. I Am God
03. Voodoo Jesus
04. Last Rock N Roll
05. Master Of Evil
06. Exorcism
07. Higher
08. Stay In Hell
09. Fade The Day
10. Zero G

Besetzung:

Csaba Zvekan (voc)
Joe Stump (guit)
Lucio Manca (bass)
Garry King (drums)

Internet:

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Exorcism @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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