Band: Grand Magus
Titel: The Hunt
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2012
Genre: Heavy/Doom Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Chris Egger

Fast genau zwei Jahre ist es her, als ein schwedisches Trio endlich ein Album bei einem größeren Label veröffentlicht hat. Die Rede ist hier von Janne „JB“ Christoffersson , Mats „Fox“ Heden und dem neuen Drummer Ludwig Witt der Sebastian Sippola an den Drums ersetzt und unter anderem schon bei Shining und den Spiritual Beggars an den Kesseln Platz nehmen durfte. Diese drei Jungs sind besser bekannt unter dem Namen Grand Magus und die Rede ist von ihrem 2010er Meisterwerk The Hammer Of The North, das damals noch über Roadrunner Records veröffentlicht wurde. Im Jahr 2012 hat sich bei den Schweden dann doch etwas getan: der Wechsel am Drumkit war nicht die einzige Änderung, so wurde auch mit Nuclear Blast ein neues Label gefunden, über das nun der Nachfolger zu ihrem Erfolgsalbum auf die Menschheit losgelassen wird, der Titel: The Hunt.

Nachdem man schon auf dem Vorgänger die Doomquote aufs minimalste reduziert hat war es nun mit dem neuen Output fast zu erwarten, dass man sich ganz davon distanziert und sich weiter in die traditionelle Heavy Metal Ecke orientiert. Man erfindet sich zwar im Vergleich zu Hammer Of The North nicht neu, sorgt aber durch neue Elemente wie akustische Gitarren in Son Of The Last Breath oder auch die Growls von Unleashed-Fronter Johnny Hedlund für etwas mehr Abwechslung. Durch die gekonnte Mischung von schnelleren Songs (zum Beispiel Iron Hand), wahren Groove-Monstern (Valhalla Rising) oder auch langsameren Stücken (Silver Moon) wird einem auf The Hunt aber auch nie langweilig. Als herausragend muss man auch wieder Sänger JB bezeichnen, der wieder eine mehr als geniale Gesangsleistung abliefert und egal ob in hohen oder tiefen Lagen immer alles im Griff hat. Dass zu den Jungs auch coole Riffs einfach dazugehören muss hier auch nicht weiter erwähnt werden, das könnte oder sollte man sogar schon seit Iron Will wissen.

Was bleibt zum neuen Output von Grand Magus noch zu sagen? Wie schon bei ihrem letzten Album zeigen sie kaum Schwächen und sorgen dank Ausnahmestimme JB und coolen Riffs dafür, dass der Aufstieg des schwedischen Trios unaufhaltsam weitergeht. Man kann nur gespannt sein, wie sich die Songs auf der Live-Premiere auf den Metalfests präsentieren.

Tracklist:

01. Starlight Slaughter 04:19
02. Sword Of The Ocean 04:28
03. Valhalla Rising 04:51
04. Storm King 04:23
05. Silver Moon 04:43
06. The Hunt 05:24
07. Son Of The Last Breath
Part I: Nattfödd
Part II: Vedergällning 06:49
08. Iron Hand 03:44
09. Draksådd 05:48

Besetzung:

Fox Skinner (bass)
JB Christoffersson (voc & guit)
Ludwig Witt (drums)
Sebastian „Seb“ Sippola (drums)

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