Grave Digger – Fields Of Blood

grave digger - fields of blood album cover

Band: Grave Digger
Titel: Fields Of Blood
Label: Napalm Records
VÖ: 29/05/2020
Genre: Heavy Metal/True Metal
Bewertung: 4/5

GRAVE DIGGER, die deutschen Trueheimer aus dem Ruhrpott, sind wieder da – sie vorzustellen ist unnötig. Ebenso unnötig ist es, das Programm von Wahrheits-Mettl vorzustellen, das sie uns seit Dekaden um die Ohren zimmern.

Wie immer gibt es Schottland, Pathos, das Kingdom verteidigen und „Ohohoho“-Chöre. Die Frage bei ihren regelmäßig veröffentlichen Langspielern ist viel mehr, wo in der Diskographie sich neue Outputs einreihen. Sehen wir uns also das neue Machwerk „Fields Of Blood“ unter diesem Blickwinkel an.

Wenn man das tut, so ist klar festzustellen, das Album rangiert im oberen Drittel der eigenen Benchmarks aus den Achtzigern und Neunzigern. Variationen gibt es nicht, und das ist bei GRAVE DIGGER auch gut so. Neuerungen sind maximal im Rahmen von Personalwechseln, vor allem an der Gitarre, möglich. Neue Axtmänner brachten in der Regel etwas neuen Stil im Riffing und Lead-Bereich mit.

Und hier sind ein paar versteckte Großtaten des nun eh schon seit mehr als ’ner Dekade bei den Totengräbern spielenden Axel Ritt zu nennen. Schon im Quasi-Opener „All For My Kingdom“ bringt der Mann ein cooles Klassik-Zitat unter. Das Main-Riff von „Union Of The Crown“ schielt verdächtig in die obere Härte-Skala. Guter Stoff, den der Mann da in den Stahltopf rührte.

Also: Wer die Band mag, sich an ihrem Kitsch und Pathos und auch an Chris Boltendahls „Gesang“ nicht stört, macht gar nichts falsch, das Album anzuchecken.

Tracklist

01. The Clansmans Journey
02. All For My Kingdom
03. Lions Of The Sea
04. Freedom
05. Heart Of Scotland
06. Thousand Tears

07. Union Of The Crown
08. My Final Fight
09. Gathering Of The Clans
10. Barbarian
11. Fields Of Blood
12. Requiem For The Fallen

Besetzung

Chris „Reaper“ Boltendahl: Vocals
Marcus Kniep: Drums
Jens Becker: Bass
Axel „Ironfinger“ Ritt: Guitars

Internet

Grave Digger – Fields Of Blood CD Review

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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