Halphas – The Infernal Path Into Oblivion

halphas - The Infernal Path into Oblivion album cover

Band: Halphas
Titel: The Infernal Path Into Oblivion
Label: Folter Records
VÖ: 13/12/19
Genre: Black Metal
Bewertung: 4.5/5

Viel Zeit, nämlich fast eineinhalb Monate seit Release, habe ich mir nun gelassen um den Zweitling „The Infernal Path Into Oblivion“ der deutschen Orthodox-Black-Musiker HALPHAS zu besprechen. Das hat einen guten Grund: Ich war nämlich ziemlich von Beginn weg von der Scheibe so angetan, sodass ich der Truppe ordentlich Zeit zum „Verstehen“ und Erhören des Dargebotenen einräumen wollte.

Im Grund machen die Deutschen von den Zutaten her nichts besonders Innovatives oder Außergewöhnliches, nämlich straighten Black Metal der alten Schule, eher melodisch als polternd. Ich höre vermehrt Schweden und Finnland denn norwegisches Gerumpel als Inspiration. Das Ganze ist rau, aber ordentlich und für heute produziert, einzig die Drums könnten etwas prägnanter eingefangen worden sein – Geschmackssache.

Die CD setzt mit einem atmosphärischen Intro ein und bollert dann mit „Into Eternity We Ride“ gleich voll lost. Blastbeats und melodische, aber rasierklingenscharfe Gitarrenattacke. Über „Monument Of Blood“ setzt sich das dann mit einigen ruhigen Momenten bis zum siebten Track und Raussschmeisser „Foerver Spellbound“ fort. Schon hier kritisch anzumerken: Die Riesenzahl von Tracks auf einem Album ist das nicht geworden.

Trotzdem, in Sachen Black Metal, Unterschublade „Stoff für Trveheimer“, ist das eine der besten Scheibe des letzten Jahres. Die Zutaten sind wie gesagt die altbekannten, aber alle extrem effektiv und fein angerichtet. Vielleicht schafft man es im nächsten CD-Durchgang auf mehr als 34 Minuten. Ansonsten: Wohl bekomm’s.

Tracklist

1. Into Eternity We Ride
2. Monument Of Blood
3. Bones And Dust
4. Temple Of Oak

5. A Grave In The Sands
6. The Narrow Descent
7. Forever Spellbound

Besetzung

Thurstan – Guitars
Avnas – Guitars
Forcas – Bass
Tempestas – Drums
Legatus – Vocals

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Halphas – The Infernal Path Into Oblivion CD Review

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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