DELAIN – Apocalypse & Chill

DELAIN - apocalypse and chill album cover

Band: DELAIN
Titel: Apocalypse & Chill
Label: Napalm Records
VÖ: 07/02/2020
Genre: Melodic/Symphonic Metal
Bewertung: 5/5

Wenn die niederländische Symphonic Metal Truppe DELAIN ankündigt, dass ein neuer Silberling in den Startlöchern steht, heißt dies für den Die Hard Verehrer, aufmachen zum nächsten Kauftempel seines Vertrauens. Egal was die Band anpackt, was vorerst als ein Stück Metall erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als wahres Goldstück.

Kaum verwunderlich, dass selbst meine Wenigkeit den neuesten Silberling der Band um die sympathische Sängerin Charlotte Wessels und ihre Mitstreiter mit fieberhaftem Schweißausbruch erwartet habe. Mit „Apocalypse & Chill“ knüpfen die Symphonic Metaller mit einer Klasse an, mit welcher sie bereits mit „Moonbathers“ den geneigten Fan dieser Band zurückgelassen haben. Ganz unter dem Motto Zahn der Zeit legen die Niederländer sogar etliche Scheitel nach.

Für das nunmehr sechste Album des niederländischen Symphonic-Kollektivs brauchte satte vier Jahre zum Reifen und diese Reifezeit hat sich tatsächlich ausgezahlt. Grundsätzlich weicht die Combo von ihrem bekannten Weg nicht ab, allerdings gibt es eine Vielzahl von enorm-modernen Schüben, die sagenhaft ins Gehör gehen. Prinzipiell wird das vorgelegte und opulente Liedgut mit brillanten epischen Einlagen und Orchestrierung vorgelegt. Eine enorm wirkungsvolle Melodiewand und dennoch ist dies noch nicht genug, denn mit einem gigantischen Groove wurden die Songs merklich kerniger versehen.

Mit kolossaler Ausgewogenheit wurde eine Atmosphäre geschaffen, welche zu keinem Zeitpunkt an Glanz, Charme und unterhaltender Wirkung verliert. Gebannt hört man dem süßen Gesang und epochalen Einlagen, bevor die niederländische Symphonic-Brigade mit wuchtigen, grenzgenialen Groove Einschlägen das gemischte Konzept ausgezeichnet vorantreibt.

Die Vielzahl an donnernden Riffs, die die Legierung stets aus einem melodischen Bereich in merklich dunklere Gebiete befördern sind eine Unterwanderung, welche einen ruckartige hochjagen. Mit exquisiten Verstrickungen wurde ein Mischkonzept gezaubert, das viele Bands aus diesem Sektor wie eine Kirmesband dastehen lässt.

Die härteren Ansätze, gefolgt von symphonischen Einlagen fügen sich prächtig mit den orchestralen Elementen zusammen und dadurch wurde eine fabelhafte Melange geschaffen.

Fazit: DELAIN gehören zur Creme de la Creme des Symhponic Metal und diesen Titel macht ihnen nichts und niemand mit dem neuesten Silberling „Apocalypse & Chill“ streitig!

Tracklist

01. One Second
02. We Had Everything
03. Chemical Redemption
04. Burning Bridges
05. Vengeance – feat. Yannis Papadopoulos
06. To Live Is To Die
07. Let’s Dance

08. Creatures
09. Ghost House Heart
10. Masters Of Destiny
11. Legions Of The Lost
12. The Greatest Escape
13. Combustion

Besetzung

Charlotte Wessels – vocals
Martijn Westerholt – keyboard
Timo Somers – guitar
Otto Schimmelpenninck van der Oije – bass
Joey de Boer – drums

Internet

DELAIN – Apocalypse & Chill CD Review

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close