Hittman – Destroy All Humans

Hittman – Destroy All Humans - album cover

Band: Hittman
Titel: Destroy All Humans
Label: No Remorse Records
VÖ: 25/02/2020
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5

HITTMAN konnten zu Gründungszeiten mit ihren zwei Alben „Hittman“ (1988) und „Viva Machina“ (1993) keinen größeren Hörerkreis gewinnen. Trotzdem behielt zumindest das erste Album sich einen Ruf als wertvolles Kleinod des melodischen US-Metals.

Ich selbst wurde über das US-Metal-Special des Deaf Forever auf die Gruppe aufmerksam, deren Debut zwischenzeitlich mit gutem Erfolg vom griechischen Kultlabel No Remorse Records neu aufgelegt wurde. Tatschlich war der Erfolg der Scheibe, welche sich zwischen melodischem 80er-Hardrock und QUEENSRYCHE´schen Heavy Metal der Frühphase bewegt, sogar unerwartet hoch. HITTMAN fühlten sich dermaßen bestätigt, dass sie nun nach 27 Jahren (soweit möglich im Original-LineUp) mit einem neuen Album ums Eck kommen.

„Destroy All Humans“ darf sich ohne Wenn und Aber zu den gelungenen Comeback-Alben stellen. Zwar startet die Scheibe mit dem Titeltrack und „Breathe“ mit für meinen Geschmack lediglich nett gemachten Nummern.
Danach gibt es mit „The Ledge“ aber einen der melodischen Übersongs des Albums: Große Melodien und diese Mischung aus Kraft und Melancholie… Das haben QUEENSRYCHE seit Jahrzehnten nicht mehr hinbekommen.
„Code Of Honour“ und „Total Amnesia” könnten mit alter Produktion auch auf dem Debüt gestanden haben, wobei erstgenannter Track tatsächlich vor Erscheinen des Debuts geschrieben wurde. Das Niveau bleibt auch mit „1000 Souls“ hoch, welches zwischen gutgelaunten Rockfeeling und epischen Heavy-Passagen erfolgreich entlangpendelt.

„Out In The Cold“ ist dann erneut ein Track, der noch zu Hochzeiten der menschlichen Kulturschöpfung (also in den 80ern) geschrieben wurde. Durchaus stärker als so mancher Track auf dem Debut, wie ich finde.
Und mit „Love, The Assassin“ gibt es gleich noch eine richtig große Nummer, wie sie QUEENSRYCHE gerne schreiben würden, aber nicht mehr zustande bringen.

Zu einem Viertel nur nett, zu („Destroy All Humans“ und „Breathe“), ein anderes Viertel großartig („The Ledge“ und „Love, The Assassin“), und der Rest ist sehr gut. Zudem hat Dirk Kennedy nichts an Stimme eingebüßt. Das ist ganz klar ein richtig gutes Album! Welcome Back!

Tracklist

01. Destroy All Humans
02. Breathe
03. The Ledge
04. Code of Honour

05. Total Amnesia
06. 1000 Souls
07. Out in the Cold
08. Love, ‚The Assassin‘

Besetzung

Dirk Kennedy (Vocals, Keyboards)
Jim Bacchi (Guitars, Keyboards)
John Kristen (Guitars)
Greg Bier (Bass Guitar)
Jai ‚Es (Drums On „Destroy All Humans“, „Breathe“ & „Total Amnesia“)
Joe Fugazi (All Other Drums)

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