Band: Idle Tears
Titel: Idle Tears
VÖ: 12.09.2014
Label: Yesterrock / Alive
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: JoKer

Es war das Jahr 1986 als die Vier Mitglieder Liz Constantine (Vocals), Dan Pritzker (Guitars), David Resnik (Guitars), Erik Scott (Bass), Gregg Rich (Keyboards) und Tom Crowley (Vocals, Percussion) die Classic Rock Formation Idle Tears ins Leben gerufen haben. Idle Tears? Kennt ihr nicht? Kein Wunder! brachte es diese starke Band doch nur auf ein Album und das war im Jahr 1986. Dieses selbsbetitelte Album (geiles Cover übrigens) wird nun neu veröffentlicht. Warum es die Band jedoch nur auf diesen Release brachte, ist mir äußerst Mysteriös Denn die Musik spricht echt Bände

Ebenso eindrucks-stark wie das kunstvolle Cover ist, ist auch die Musik von Idle Tears.Fingers On The Pulse begrüßt uns sehr eindrucks-stark mit einer bekannten Melodie, die hier auf urkomisch positiv witzige Art und weiße umgesetzt wurde. Ein kurzes Einzählen des Takes präsentiert eine endgeil groovende Classic Rock Nummer. Der geile Sound, die fabelhaft gespielten Gitarren, der treibende Bass und die starken Drums kombiniert mit dem geilen Gesang von Frontfrau Liz, versetzen euch zurück in die 1980er und das volle Bombe. Schon beim hören dieses Songs muss ich mich fragen, wieso es die Band nur auf dieses, eine Album geschafft hat. Selbst die nicht zu dominanten Keyboards und die scharfen Gitarrensolos veredeln diese Nummer sogar noch. 80’s As Fuck so ließe sich der Beginn von Take Me Home beschreiben. ein Konstrukt aus elektronischen Drums (Wie sie nur zu der Zeit geklungen haben. Ich tippe auf das Simmons SDS5 (oder einen Roland TB 808) Diese elektronische Drumeinlage bietet nur eine Einleitung zu einem Starken Song (Im Refrain weicht das E-Drum wieder einem Akustik-Set) Die Melodien der Keyboards, der groovende, simple Bass und die seichten Gitarren sorgen dafür, dass Sängerin Liz richtig zur Geltung kommt. ein seichter Soft-Pop Rocker, der auf keiner 80’s Partys fehlen sollte.

Oh No ist nochmal eine Steigerung des ganzen. Getrieben von nichts weiter als einer Bass-Drum, machen Sphärische Synthesizer zusammen mit groovigem Bass und unverzerrter, cleaner Gitarre eine verträumte, fast schon an Roxette erinnernde Figur, die mit einsetzen des Verse noch einmal deutlicher Wert. Es hört sich an wie eine Nummer von den Schweden (She’s Got The Look) Das einzige was die Band tatsächlich besser drauf hat, sind Gitarrensolos. Nach dieser Nummer ist von Gemeinsamkeiten mit Pop-Bands aus dieser Ära nicht mehr viel übrig weil:

Hysterical Broads In Space. Ordentlich am rocken ist und das komplette Gegenteil zum vorherigen Song darstellt. fast schon progressiv präsentieren sich Idle Tears auf dieser Nummer und es wirkt wie eine Verschmelzung aus 80er Rock und 70er Rock. Die Horrormelodien sorgen für eine gelungene Überraschung. Auch wenn dies nur ein Instrumentaler Filler war, der Schlagartig den Weg für das mit Ethno Effekten beginnende Paradise Freimacht. Orgelsounds inklusive. Die langsame, progressive Nummer wirkt fast wie eine akustische Schlaftablette, was Sängerin Liz jedoch wieder Wett machen kann. Da nützt auch die gute musikalische Untermalung des ganzen nicht wirklich etwas. Dafür gibt das endgeile Unti Your Down mächtig Gas und das schafft die Nummer locker im Mid-Tempo. So etwas brachial geiles ist man wirklich selten von einer poppig angehauchten classic Rock Produktion gewohnt. Der Song fesselt den Hörer ab der ersten Sekunde. Es fetzt wie sonst was! mal wieder gibt das Catchy Gitarren Solo das gewisse extra her!

Die etwas peppige Powerballade Love In The Dark, lässt keine Wünsche offen. Eine poppige Attitüde trifft auf ein Hammer Songwerk und ein geniales Arrangement, sowie eine wundervolle Sängerin! Hymnisch auch der Refrain. Man achte hierzu noch auf den grandiosen Text und man stelle fest, dass es sich hierbei um eine echte 80’s / Classic (Pop-)Rock Perle handelt. Kriminell geht es mit F.B.I zu. Typische (seichte) 80’s Synthesizer auf einem starken Rockgerüst und einer Rockröhre schlecht hin! Diese Nummer macht euch kleinen bösen Buben ordentlich Feuer unterm Arsch. Effekte, Synthesizer, Drums, Gitarren verschmelzen zu einer Verbrecherisch guten Einheit. Das Helden Niemals weinen nicht einmal Idle Tears mit der abschließenden Powerballade Hero’s Never Cry. Die Nummer ist gelungen und dass ich wohl nicht mehr auf das geniale Können der Musiker und der Frontbraut eingehen muss, sollte hier ja wohl klar sein. Ein Gedicht

Fazit: Wieso diese Band so in Vergessenheit geraten ist, ist mir wirklich ein Rätsel. Wer was „Neues“ hören will, ein Kind, oder eher Teenager der 1980er oder auf solche Musik steht, der sollte sich Idle Tears von Idle Tears auf keinen Fall entgehen lassen und die 80er noch einmal aufblühen lassen! Super.

Tracklist:

01. Fingers On The Pulse Of America
02. Take Me Home
03. Oh No Reinhören
04. Hysterical Broads In Space
05. Paradise
06. Until You’re Down
07. Love In The Dark
08. F.B.I.
09. Heroes Never Cry

Line Up:

Liz Constantine (Vocals)
Dan Pritzker (Guitars)
David Resnik (Guitars)
Erik Scott (Bass)
Gregg Rich (Keyboards)
Tom Crowley (Vocals, Percussion)

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