IRONSWORD – Servants of Steel

Ironsword - servants of steel album cover

Band: IRONSWORD
Titel: Servants of Steel
Label: Alma Mater Records
VÖ: 24/01/20
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3,5/5

IRONSWORD aus Portugal haben einen gewissen Underground True Bonus. Bei vielen Kuttenträgern und Keep It True Besuchern haben sie einen wahren Kultstatus. Die Truppe aus Lissabon existiert seit 1995 und erschließt sich laut Nachforschungen bloß einer eingefleischten Fanschar. An was dies wohl liegen mag habe ich mich gefragt, denn der erste Hörversuch der Band war richtiggehend geil, wenn man dieses Wort überhaupt in einer Rezension verwenden darf. Anyway, „Servants of Steel“ ist der neueste Release nach „None But The Truth“ aus dem Jahr 2005. Vorab habe ich mich mit dem Werk beschäftigt und IRONSWORD knüpfen wahrhaftig dort an, wo sie die hungrige True Metal Meute damals zurückgelassen haben.

Klarerweise sind etliche Jahre verstrichen und dennoch haben die Portugiesen nichts von ihrem Charme verloren. Orientieren tun sich die Jungs nicht wirklich an jemanden, lieber fahren die Portugiesen um Mastermind Tann eine persönliche Kelle in Sachen epischen True Metals mit einigen Doom Faktoren auf. Nicht über poliert und lange nicht zu Garagen lastig schallen die mächtigen Stücke durch die Boxen.

Die Waage in den Technikbelangen zu wahren, gestaltet sich definitiv als schwierig, wurde im Kontrast dazu gut von der Mannschaft aufgefangen. Zwischen etlichen Metalbahnhöfen der klassischen Art und Weise wurde ein reichhaltiger Schuss in den eigenen Soundbrei hinzugefügt. Wer mit Bands der Schnittmenge OMENBATTLEROAR und MANILLA ROAD was anfangen kann, der wird unveränderlich mit diesen Recken aus Portugal was anfangen können. Mit stampfender Geschwindigkeit wird der Speer des leicht episch angehauchten Klangmaterials in den Wams des Hörers gedrückt.

Knackig, hungrig, energetisch und ungestüm offerieren die Herrschaften ihr True lastiges Gebräu, welches gewiss ausbaufähig an gewissen Ecken und Enden ist. Der KIT Besucher braucht im Gegensatz dazu solche Einlagen gar nicht und für diesen ist das Klangmaterial in vorliegender Form gewiss vollendet und durchdacht genug. Wer sich merklich durchdachteres Material wünscht, muss bei IRONSOWRD intensiver suchen.

Spieltechnisch und Songschreiber-technisch klingen die Arrangements gut umgesetzt und die Band bleibt ihrem eingeschlagenen Kurs hundertprozentig treu. Kein ausgeweideter Retrocharme, vielmehr eine gut verpackte Old School True Metal Mischung, welche hier und da merklich epischer durch die Boxen donnert.

Fazit: IRONSWORD bieten auf „Servant Of Steel“ Old School Material mit leicht epischer Prägung.

Tracklist

01. Hyborian Scrolls
02. Rogues in the House
03. Upon the Throne
04. Tower of the Elephant
05. In the Coils of Set
06. Red Nails

07. Gods of the North
08. Son of Crom
09. Keepers of the Crypt
10. Black Colossus
11. Isle of the Damned
12. Servants of Steel

Besetzung

Tann – Guitars, Vocals
João Monteiro – Drums
Jorge Martins – Bass

Internet

IRONSWORD – Servants of Steel – CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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