(Krysiuk’s) Batushka – Raskol (EP)

batushka - Raskol - album cover

Band: (Krysiuk’s) Batushka
Titel: Raskol (EP)
Label: Witching Hour
VÖ: 07/08/2020
Genre: Black Metal
Bewertung: 1/5

Auch im Black Metal gibt es Geschichten und Bands, die zusehends zur Seifenoper werden. Richtig, wir reden hier über BATUSHKA. Nach dem wirklich großartigen Debüt, das zurecht Kultstatus trägt, und tollen folgenden Live-Shows kam es bekanntlich zu Rechtsstreitigkeiten. Seit nun schon einiger Zeit sind zwei Projekte unter dem Namen unterwegs und beglücken uns mit Beverly-Hills-90210-mäßigen Stories.

Auch ein paar Alben wurden inzwischen veröffentlicht. Spätestens wenn man die Machwerke von Sänger Bartłomiej Krysiuk’s und dann Multiinstrumentalist Krzysztof Drabikowski’s jeweiliger Version der Band vergleicht, wird sofort klar, wer eigentlich der Kreativkopf und zurecht Träger des Ganzen war: nämlich letzterer. Zwar wird ersterer von Metal Blade als großem Label getragen, aber das Album „Hospodi“ war schlicht VIEL schwächer als „Panihida“ von Drabikowski.

„Nun, gut!“, dachte sich dann Krysiuk wohl, und beschloss mit der EP „Raskol“ die Leichenfledderei auf neues Niveau heben. Man kündigte an, mit dem Ding die Magie des Debüts einfangen zu wollen. Um es kurz zu machen: Die fünf Stücke haben keinerlei Magie, sondern sind ein selten uninspirierter Versuch, das Debüt in Riffs, Chorälen und Sound zu kopieren. Ein bisschen, wie wenn man einen Hundert-Zloty-Schein einscannt und dann 5 mal in Schwarz-Weiß ausdruckt. Kann man sich wirklich sparen, in Polen also nichts neues. Ich hoffe, dass diese unwürdige Schmierenkomödie bald zuende ist und wieder die Musik (Drabikowski’s) sprechen kann.

Tracklist

01. Irmos I
02. Irmos II
03. Irmos III
04. Irmos IV
05. irmos V

Besetzung

n/a

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(Krysiuk’s) Batushka – Raskol (EP) CD Review

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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