Band: Motörhead
Titel: Bad Magic
Label: UDR Music
VÖ: 28.08.15
Genre: Rock ’n‘ Roll
Bewertung: 5/5
Written by: Thorsten

An dieser Stelle ein Wort zur bekanntesten Rock´n´Roll Band des Planeten zu verlieren, wäre wie das berühmte Eulen nach Athen tragen, denn Motörhead kennt doch inzwischen wirklich jeder (auch Dank eines schwedischen Modekonzerns mit 2 den Buchstaben und dem „&“ dazwischen!).

Wobei „inzwischen“ mal knapp 40 Jahre Dienst im Musikbusiness bedeutet…auch mit allen „Up & Down“, was dem in diesem Jahr 70 Lenze zählenden Lemmy immer ziemlich am Arsch vorbei ging; es ging immer irgendwie weiter! Solange der Automat und der Alk im Backstage bereit stand, wurde gerockt!

Aber nun mal Butter bei die Fische:
Erging es in den letzten Jahren irgendjemanden ähnlich wie mir?
Waren die letzten Motörhead-Alben wirklich das „Yellow From The Egg“ oder haben wir uns nur gefreut, das es überhaupt noch was „Neues“ von Motörhead gibt außer Live-Alben?

Die Alben haben zwar ihre Berechtigung in der überlangen Discographie der Band, doch bis auf wenige Songs gab es weniger Nachhaltigkeit als in den superben 80ern und Früh-90ern Alben…

Aus meiner Sicht hätte „Bad Magic“ auch direkt nach, bzw. zwischen „1916“, „March Ör Die“ oder „Sacrifice“ erscheinen können.
Ohne sich selbst zu kopieren, wildert die Band kackendreist in ihrer eigenen Historie und veröffentlicht Songs, die u.a. auch „Orgasmastron 2“ hätten heißen können.

Die 70 hört man dem Meister natürlich nicht an, wobei ich sagen muss, das die komplette Band recht frisch daher klingt obwohl der Rest der Herren auch nicht mehr zu den Frischlingen im Alter zählt 😉

Auch wenn immer wieder gern lebhaft diskutiert wird, ob diverse Reviews vielleicht doch zu gut bewertet werden…

Wenn Motörhead „frisch“ klingen, Songs im Ohr hängen bleiben, nicht geskippt werden muss und ich die Scheibe gern nochmal hören möchte…dann sollen dafür auch 5 von 5 Punkten drin sein, ohne unbedingt dem Fan-Geschmeichel verfallen zu müssen / verfallen zu sein!

Klingt ein bisschen wie ein Comeback, aber überzeugt euch selbst…

Tracklist:

01. Victory Or Die
02. Thunder & Lightning
03. Fire Storm Hotel
04. Shoot Out All Of Your Lights
05. The Devil
06. Electricity
07. Evil Eye
08. Teach Them How To Bleed
09. Till The End
10. Tell Me Who To Kill
11. Choking On Your Screams
12. When The Sky Comes Looking For You
13. Sympathy For The Devil (THE ROLLING STONES cover)

Besetzung:

Ian „Lemmy“ Kilmister voc & bass)
Phillip „Wizzo“ Campbell (guit)
Mikkey Dee (drums)

Internet:

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