Necrosphere – The End Of All Flesh

Band: Necrosphere
Titel: The End Of All Flesh
Label: Bret Hard Records
VÖ: 06.11.15
Genre: Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Totti

Nochmal WOW….
Habt ihr Bock auf ´ne kleine Perle aus dem deutschen Underground?
Oldschooliger Schädelspalter-Deathmetal mit Attitüde, der alles bietet, was von den sog. Größen des Genre erwartet aber schon lange nicht mehr FRISCH geliefert wird?
Ich auch, hahaha…

Aber NECROSPHERE aus Deutschland bieten mit ihrem aktuellen Dreher „The End Of All Flesh“ all das gewünschte, auch wenn das Album 2-3 Durchläufe brauchte, um sich entfalten zu können.

Während ich beim ersten Mal noch dachte: Was für ein langweiliger durchschnittlicher Mist, ging es mit jedem weiteren Durchlauf immer besser rein und ich verstand nach und nach einzelne Passagen in denen ordentlich geklotzt wird ohne es zu technisch wirken zu lassen. Einfach nur Knüppel auf den Kopf, äähhh auf die Ohren.

Hohes Tempo, Riffs, Soli und ein Wumms in den Drums, wie man es nur von Vorreitern wie z.B. Cannibal Corpse und Kollegen kennt.

Hohes Niveau, das man einer Band eigentlich nicht bei der noch recht kurzen Bio nachsagt, denn es gibt „erst“ ein Vorgängeralbum (mir leider unbekannt) und Live fehlen auch noch ein paar Gigs in der Welt…
Nein, sie erfinden den brutalen Death Metal nicht neu, können aber durch Spielfreude und Können punkten.
Eine sehr gute Scheibe, vllt sogar mal wieder eine echte Perle aus dem Underground, der man mal Gehör schenken muss, bereuen wird es niemand.

Manko: Auch wenn die Produktion soweit in Ordnung geht, muss ich hier und da mal lauter und mal leiser machen. Kann ich aber mit leben, nicht jede Band kann sich bereits mit dem 2.Album ´nen vernünftiger Mischer / Engineer, etc. leisten. Wir befinden uns grade im tiefsten Underground!

In weihnachtlich-festlicher Stimmung ziehe ich hier die 4 Punkte Karte unter der Vorraussetzung, das die Band es zukünftig schafft, vllt etwas schneller auf den Punkt zu kommen und sich das nächste Mal einen Produzenten anvertraut. Dann sollte das zukünftige Album Nummer für wirklichen Aufruhr im überfüllten und meist überbewerteten Untergrund sorgen…
Rohes Fest

Tracklist:

01. Prelude to Extermination 00:28
02. The End of All Flesh 03:04
03. Necromanic Butchery 03:50
04. Carrion Sculpture 03:31
05. The Septic Mind 03:23
06. Condemned to Suffer 02:26
07. Severed Head Masturbation 02:59
08. Blunt Force Surgery 04:07
09. Incineration Beyond Recognition 03:41
10. Hordes of the Rotten 03:15

Besetzung:

Carsten (drums)
Micha (bass)
Roman (guit)
Saschinski (voc)
Steven (guit)

Internet:

Necrosphere @ Facebook

Lazerhttps://www.metalunderground.at
It's not about Satan, it's about Pussy and Poop. In Grind we trust!

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