Nightmare Constellation – Palingenesis

Nightmare-Constellation-Palingenesis-album-cover

Band: Nightmare Constellation
Titel: Palingenesis
Label: Selfrelease
VÖ: 08/11/2019
Genre: Deathcore/Sludge/Alternative Metal
Bewertung: 4/5

NIGHTMARE CONSTELLATION sind eine Newcomerband aus Tirol, die mit ihrem Debüt bereits so etwas wie einen eigenen Stil gefunden hat, der sich schwer einer bestimmten Schublade zuordnen lässt.

Die musikalische Basis liegt durchaus im Deathcore/Sludge-Bereich, wird aber durch eine  depressive Schwere ergänzt, die alle Songs als Grundstimmung durchzieht. Einige Querverweise zum Doom sind nicht ganz von der Hand zu weisen, aber auch die „Roots“-Phase von SEPULTURA meine ich manchmal dezent herauszuhören.

Das Songwriting ist jedenfalls ausgereift genug, dass jeder Song genug Widerhaken hat, um für sich bestehen zu können. Dank gleichmäßig verstreuter kleiner Experimente, die zukünftig mögliche Erweiterungen des Grundsounds dezent antesten, wird der depressive Sog des Albums abwechslungsreich gehalten. Die überwiegend gegrowlten Vocals sind dabei tatsächlich leicht verständlich, an ausgesuchten Stellen wird das Vokills-Repertoire aber auch um Schreie, Squeals bis hin zu Klargesang(„Haze“) erweitert.
Die Songs von „Palingenesis“ sind dabei ganz klar aus einem Guss – die 10 Jahre Voraberfahrung seit der Bandgründung machen sich hier wohl bezahlt.

Die in Eigenregie gestemmte Produktion des Albums macht dabei einen sehr professionellen Eindruck.

Es lohnt sich definitiv, das alternativmetallische Düster-Opus der Tiroler anzutesten. „Misery“, „Deathclock“, „The Sole Reason“ und „Haze“ wären dabei meine Anspiel-Empfehlungen.

Die physische Version wird auf Konzerten der Band und via Bandcamp-Seite erhältlich sein, digitale Versionen über die  gängigen Streaming- und Downloadanbieter.

Tracklist

01. The Fear
02. Breath
03. Misery
04. Bloom And Decay
05. Deathclock

06. The Cliff
07. The Sole Reason
08. Haze
09. Palingenesis
10. Ash

Besetzung

Tom – Vocals, Drums
Patrick – Guitar
Dominik – Bass

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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