Band: Opera Diabolicus
Titel: + 1614
Label: Metalville
VÖ: 2012
Genre: Epic Heavy/Gothic/Doom/Progressive Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Opera Diabolicus ist ein neues Projekt des Duos Adrian de Crow und David Grimoire. Die beiden haben sich für das Debüt zusätzlich noch drei extravagante Gäste eingeladen. Niemandes geringerer als Snowy Shaw, Mats Levén und Niklas Isfeldt wurden gebeten auf dem Album +1614 ihr Stell dich ein zu geben. Eigentlich steht da ja Symphonic Metal auf dem Beipackzettel. Dieser ist auch dabei, jedoch sollte man sich hüten, zu glauben, dass hier alles zugekleistert wird. Sicherlich mögen die Stücke einen sehr starken, monumentalen Charakter zu haben. Hierbei beübt man uns aber nicht mit langläufigen Eskapaden oder überspannt den Bogen mit zu kitschigen Bombast Allüren. Vielmehr gehen die Songs sehr gut in den Gehörgang rein und das meiner Meinung nach oftmals mit einem sehr kantigen Wiedererkennungswert. Die sehr gut dargebotene theatralische Musikgeschichte wird gekonnt umgesetzt und man verschachtelt sich nicht etwa in einem Konzept aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Die dabei sehr wirksame dunkle Soundarrangierung passt dazu wie die Faust aufs Auge. Wenn so die Metal Opern aussehen sollen, nun ja dann fange auch ich wieder an die Opernhallen zu besuchen (anm. Red. Gib es zu Robert du hast in Wirklichkeit keine Ahnung wie eine Opernhaus von innen aussieht oder?). Inszenierungachtauf diesem Albumsolch einer Art und Weiseördertin eine verträumte, sehr grau nebelige Landschaftman kann sich schier nicht satt hören vom Ideenreichtum des Duos. Hier wird zwar ein großes Augenmerk auf weitläufige Technik gelegt, wobei man aber sagen muss dass man hierbei eine sehr gut eingängige Umsetzung gefunden hat. Man wird nicht durch zu starke Exzesse beübt, nein vielmehr achtet das Duo auf ein liebevoll gestaltetes Mosaikspiel, welches als Gesamterscheinungsbild sehr stattlich ausgefallen ist. Liebe zu Detail ist vorhanden, dies wirkt aber zu keinem Zeitpunkt übertrieben und so darf man sich getrost in der Musiklandschaft von Opera Diabolicus verirren.

Fazit: Das nenne ich mal eine superb umgesetzte Metal Oper. Man wirkt nicht zu stark geleckt und besitzt viel Potential. Ein saustarkes Debüt das an allen Ecken und Enden vollends überzeugen kann.

Tracklist:

01. Overture
02. The Gates
03. Bloodcountess Bathory
04. The 13th Guest
05. In Memoriam
06. Mythos Lamia
07. Forbidden
08. Stone by Stone

Besetzung:

Adrian de Crow (voc)
David Grimoire (all instruments)

Guests:

Snowy Shaw
Mats Levén
Niklas Isfeldt

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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