Pagan Altar – The Time Lord (Re-Release)

pagan altar - the time lord album cover

Band: Pagan Altar
Titel: The Time Lord
Label: Temple Of Mystery Records
VÖ: 04/12/2019
Genre: Hardrock/70ies-Doom
Bewertung: 4.5/5

PAGAN ALTAR haben sich zwar Ende der 70er begründet. Nur der anhaltenden hartnäckigen Verehrung passionierter Fankreise ist es zu verdanken, dass die Band in den 2000ern zum späten verdienten Ruhm gelangte und drei gefeierte Alben zwischen 2004 und 2017 aufnahmen. Denn zunächst hatte man sich 1985 nach nur einem Demo mangels Resonanz schlafen gelegt.

Auf vorliegender EP „The Time Lord“ haben wir es nun mit den ältesten Aufnahmen der Band aus dem Jahr 1978 zu tun, was man definitiv hören kann. Bei kurzen und flotten „Highway Cavalier“ sowie dem Titeltrack höre ich ehrlich gesagt eher DEEP PURPLE-gefärbten Hardrock heraus und denke gar nicht an Doom. Auch der Rausschmeißer „Night Rider“ verströmt mir nur teilweise Sabbat-mäßiges Verderben und kommt über einige Strecken regelrecht flockig-rockig daher. Das verwirrt mich zwar erstmal stilistisch, macht aber gar nichts: Denn die Songs haben Klasse, Tiefgang und Spielfreude, dass es auch 2019 noch ordentlich scheppert.

Bei den übrigen Tracks finde ich mich dann eindeutig im Doom-Genre wieder, wie es von Tony Iommi und Ozzy vor einem halben Jahrhundert definiert wurde. Hier möchte ich vor allem das atmosphärisch herrlich dichte „Black Mass“, noch mehr aber das geradezu überirdische Gänsehaut-Epos „Reincarnation“ hervorheben. Schon der dramatische und melancholische Aufbau am Anfang des Songs ist grandioses Ohrenkino.

Dieser Re-Release lohnt sich – egal in welchem Format – auf jeden Fall, sollte man das Teil noch nicht besitzen.

Tracklist

01 Highway Cavalier
02 The Time Lord
03 Judgement Of The Dead
04 The Black Mass
05 Reincarnation
06 Night Rider

Besetzung

Terry Jones (Vocals)
Alan Jones (Guitars)
Les Moody (Guitars)
Glenn Robinson (Bass)
Ivor Harper (Drums (tracks 1-3)
Mark Elliot (Drums (tracks 4-5)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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