Band: Paradise Lost
Titel: The Plague Within
Label: Century Media Records
VÖ: 01. Juni 2015
Genre: Gothic-/ Doom Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lazer

Alle paar Jahre steigen die Dunkelgestalten aus ihren düsteren Höhlen und werfen einen übelst dunklen Schatten über unsere Häupter. Und immer wieder aufs Neue sind wir alle mächtig begeistert und fasziniert von deren Output.

An mittlerweile Studioalbum Nummer 14 dürfen wir uns in Form von Paradise Lost’s „The Plague Within“ ergötzen. Zehn Tracks haben die Briten für uns komponiert und in absolut genialster Art und Weise intoniert. Der Anfang macht natürlich gleich ordentlich Mut und nimmt von Beginn weg sofort jegliche Hoffnung auf Erleuchtung. Bei „No Hope In Sight“ ist der Name Programm. Düsterer und dunkler hätten Paradise Lost nicht starten können. Dies zieht sich aber restlos durch das gesamte Album. Die Arrangements sind soetwas von tiefschwarz, dass man ungehindert Selbstmordgedanken hegen könnte.

Die Formation aus Yorkshire zeigt auf The Plague Within eine dezente Veränderung. Nämlich eher ein wenig back to the roots mit Tendenzen zum Death Metal. Stimmlich kramt Nick Holmes etwas in der Trickkiste rum und lässt seine grantelnde Miesepeter Stimme wieder aus dem Sack. Dies verleiht dem neuen Material eine gewisse Art an Boshaftigkeit und lässt die Hörerschaft fast vor Angst erschaudern. Die Riffs sind – wie gewohnt – düster und stampfend angsteinflössend. Ja sogar die Melodien sind böse und düster. Die Berufspessimisten von Paradise Lost schaffen eine dramatische Atmosphäre die einfach nur
restlos begeistert.

Mein Fazit: Seit mehr als einem Vierteljahrhundert schaffen es die britischen Düster-Rocker immer wieder aufs Neue, uns mit ihrem doomigen Death Metal regelrecht in ihren Bann zu ziehen. The Plague Within ist ein mehr als gelungenes Album, mehr noch – ein absolut genialer Kracher geworden. Dieses Teil ist genreübergreifend das Top-Album des ersten Halbjahres 2015 und hat mächtig gute Karten, in der Jahreswertung am Ende sogar unter die Top Drei zu kommen. Eine unbedingte Kaufempfehlung muss hier nicht extra ausgesprochen werden.

Tracklist:

01. No Hope In Sight
02. Terminal
03. An Eternity Of Lies
04. Punishment Through Time
05. Beneath Broken Earth
06. Sacrifice The Flame
07. Victim Of The Past
08. Flesh From Bone
09. Cry Out
10. Return To The Sun

Besetzung:

Nick Holmes – Vocals
Greg Mackintosh – Guitars
Aaron Aedy – Guitars
Steve Edmondson – Bass
Adrian Erlandsson – Drums

Internet:

Paradise Lost Website

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Paradise Lost @ MySpace

Paradise Lost @ Last FM

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