Tracklist
01. Prologue Of A Delirium
02. Dark Poison
03. Crown Of Stars
04. Still Standing
05. Untiring Eagles
06. Speed And Rave
07. Knightwalker
08. Witches‘ Hell
09. Square One
Besetzung
Selene Perdiguero – Gesang
Jonjo Negrete – Gitarren
Sara Carretero – Bassgitarre
Jimi Susanna – Schlagzeug
RAVE IN FIRE ist eine Heavy Metal Band aus Madrid und wurde 2015 gegründet. Die Band, bestehend aus den ex- Kramp Mitgliedern Jonjo Negrete an der Gitarre und Sara Carretero am Bass sowie Jaime Susanna am Schlagzeug Selene Perdiguero am Gesang, veröffentlichte am 30. Januar diesen Jahres ihr zweites Album »Square One«, welches mit neun Songs und einer Lauflänge von zweiundvierzig Minuten daherkommt.
Abermals fährt man eine starke Produktion auf.
Dieses Album ist, wie der vier Jahre alte Vorgänger Sons Of A Lie, in eigener Produktion entstanden. Gitarrist und Hauptsongschreiber Jonjo Negrete hat das Album selbst aufgenommen und produziert.
Und die Produktion ist sehr gelungen, denn man hört alle Instrumente gut heraus.
Ehrlicherweise muss ich vorneweg zugeben, dass ich, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht der größte Fan von Frauengesang im Metal bin. Ich persönlich empfinde diesen in vielen Fällen unpassend zur Urgewalt des Heavy Metal. Auf »Square One« jedoch passt die Stimme, wie beispielsweise auch bei Bands wie Smoulder, Huntress, Bronze oder Blood Star, aufgrund der Ausdrucksstarken Performance von Selene Perdiguero.
»Square One« bietet einige Highlights.
Die Songs, die mir am meisten im Kopf geblieben sind, ist der melodische Einstiegssong »Dark Poison« , welcher mit seinem spannenden, abwechslungsreichen Aufbau am Anfang seinen Zweck als Opener perfekt erfüllt. Mein persönlicher Lieblingssong indes ist »Crown Of Stars« , denn hier hat man vom vereinnahmenden Rhythmus über die Gitarrenarbeit bis hin zum Gesang alles gebündelt, was eine Metalhymne ausmacht.
Auch »Untiring Eagles« ist ein sehr kraftvoller Song, der den traditionellen Metaller begeistern sollte. »Speed And Rave« macht ebenso alles richtig und begeistert besonders mit dem Gitarrensolo, während bei »Knightwalker« vor allem der Refrain hängen bleibt.
RAVE IN FIRE liefern mit »Square One« somit ein sehr gutes, in Teilen sogar großartiges Album ohne Ausfälle ab, dass vor allem für Fans der NWOBH und ähnlich gelagerten Bands wie Blood Star und Bronze lohnenswert ist.

