Band: Reaper
Titel: Fairies Return
Label: Karthago Records
VÖ: 2012
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Mit REAPER haben wir es mit einer „Teutonen-Metal-Combo“ zu tun, die ihr Unwesen im Raum Kassel/Deutschland treibt und seit 1984 unstetig EP´s, Demos und Alben auf den Markt wirft.
Nun hat Karthago Records ihre 86er EP + diverses anderes Demozeug auf Silikon verewigt und die Frage tut sich auf: Hat es sich gelohnt?

Meine Antwort nach stundenlangem Hören ist:
Nein!
Warum?

Ich war die ersten paar male durchhören fast davon überzeugt, dass ruhig alles aus den guten 80ern irgendwann mal ans Tageslicht gebracht werden soll, da ich ja auch ein Fan der Zeit bin und ´ne Menge in meinen Vinyl-und Tapekisten vor sich hin „modert“!

Ich kramte auch das Zeug von REAPER raus um mir das nochmal als Vinyl und Tape um die Ohren fliegen zu lassen, um genau sagen zu können, wie und ob irgendetwas nachbearbeitet wurde.

Die nun veröffentlichte Demo-Collection (die übrigens wirklich etwas remastered wurde), ist aber meiner Meinung nach nicht das Geld wert, was der Spaß zum remastern und wiederveröffentlichen gekostet hat. REAPER hatten schon immer ihre ganz eigene Duftmarke, allein durch den etwas ungewöhnlichen Gesang, erinnerten aber auch schon immer etwas an alte STORMWITCH, was aber nix mit meiner Meinung zu tun hat, sonst hätte ich deren Material auch nicht bei mir rumzufliegen.

Aber REAPER hätten besser die Kohle für ein Nachfolgerwerk der 2009er VÖ „Garden Of Seth“ investieren sollen, und dieses aktuelle „Fairies Return“-Zeug als Bonus CD beipacken sollen, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass davon mehr als 2 Handvoll verkauft werden, denn sooooooo toll waren weder Songwriting noch Spielkönnen der Band 1986 nicht, denn sonst hätten sie ja heutzutage auch einen ganz anderen Stand im Biz.

Ich habe wirklich lange hin- und herüberlegt, ob das jetzt nun Kult oder Kack ist!
Ok, Kack ist es nicht, aber auch bei weitem kein Kult.

Das ist hier eindeutig nur etwas für hartnäckige Sammler die unbedingt ALLES haben müssen, wobei die das Zeug garantiert so wie ich, noch in ursprünglichen Variationen rumzustehen haben.
Vom etwas albernen (gelinde ausgedrückt!) Cover Mal abgesehen, aber so waren die frühen bis mittleren 80er nun mal.

Sorry „Maniacs of teutonic steel: this masterpiece is not for us!“!

Seht zu, dass was Neues kommt, zeitpassend produziert und ab könnte die wilde Luzie gehen.
Aber so reicht es auch nur mit allen gedrückten Daumen, zugekniffenen Augen und ´ner Menge Liebe zu der damaligen Zeit für grade 2,5/5 Punkte!

T-Shirts aus der Zeit hätten wohl mehr Abnehmer als das Produkt, was grade voll in die Hose ging!

Tracklist:

01. Killing Machine
02. Fairies Return
03. Emotional Rescue
04. Ruling The Earth
05. Invader
06. In The Middle Of The Night
07. Crawling Nearer
08. Fountain Of Youth
09. Thousand Years
10. Don´t Take It Away
11. Breaking Out My Fear
12. I Love You
13. Far Away

Besetzung:

Matthias Kraft (bass)
Daniel Zimmermann (voc & guit)
Jan Breede (drums)
Benni Meike (guit)

Internet:

Reaper Website

Reaper @ MySpace

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