Band: Riccardo Scaramelli Thunderproject
Titel: Vol.I
Label: Independence Records
VÖ: 2003
Genre: Symphonic Rock
Bewertung: 5/5
Written by: JoKer

Thunderproject, ist ein Heavy-Rock Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Ausschließlich Konzeptalben zu veröffentlichen. Geführt wird das Projekt von Riccardo Scaramelli. Dieser hat nun das Debütalbum, welches schlicht und ergreifend den Namen Volume 1. Trägt. Doch ist die Musik auch so Schlicht? Wir hören mal rein.

Los geht es mit dem Opener Revolution dieser beginnt mit einem gedämpften Fade-In, der die Volle Energie entlädt, als ob man eine Türe öffnet. Und was man zu hören bekommt ist verdammt guter Metal. Ziemlich Frisch Knallt er mir entgegen und auch die Leistung des Sängers ist Genial. Die Tiefe Stimme des Herrn fügt sich Perfekt in die Dunkle Tonleiter des Songs ein, der Song geht gut ab. Again + The Intention leitet zunächst Ruhig ein. Leise im Hintergrund sind Keyboards zu Hören, die mit dem Einsetzen der Gitarren und des Schlagzeugs auch in den Vordergrund geraten. Dies gefällt ab der ersten Sekunde. Instrumente, Gesang und Mix sind Perfekt im Einklang zu einander. Der Song Taugt! Change to Change ist Bombastisch, Zornig und haut nur so Drauf. Musik und Gesang sind mal wieder alles andere als Langweilig und gefallen sehr gut. Der Song hat einen Intressanten Chorsgesang, der an keinem Ohr Vorbeigehen wird. Dieses Lied blieb bei mir im Nachhinein betrachtet hängen. The Thunder, leitet Mystisch ein. Diesmal sind die Keyboards zunächst sehr im Vordergrund gehalten. Dies stört jedoch keines Wegs. Ein wenig hört es sich an wie ,,The Final Countdown“ oder „Jump“ vom Sound her, nur Heavyier in den Gitarren und tausendmal besser umgesetzt  . Back To Paradise, hat zu beginn irgendwie was Psychodelisches. Dies gefällt jedoch sogar. Die Gitarre ist zunächst nur sehr leicht Verzerrt. Eine Zweite Gitarrenstimme, wird Clean darübergelegt. Der Song scheint zunächst von der Ruhigeren „Alternative Rock“ Schiene zu sein. Gesang ist ebenso gut, wie auch der Text des Werkes. Destiny haut jedoch wieder so richtig in die Fresse und gibt Jaulende Leadgitarren von sich. Auch dieser Song konnte voll und ganz Überzeugen, wenn er Verglichen jedoch nicht ganz so gut ist, wie die Vorherigen Tracks. Bad in The City Überrascht mit Orientalsounds und eine Arrangement, das sich schleichend aufbaut. Es sind derart kleine Feinheiten, die das Werk irgendwie Perfekt machen, ehe der Song wieder zur Gewohnten Härte Zurückkehrt. Jaulende Lead Gitarren, Zornige Rhythmus Gitarren und ein wummender Bass, Präsentieren sich Just nach etwas über einer Minute Circa. Auch dieser Song ist schlicht-hinweg in seiner Vollendung Perfekt gelungen. The Last Day geht ebenfalls vollkommen in Ordnung. Zunächst recht simpel vom Riffing gehalten, wird dies jedoch den Gesang Sinnvoll übertragen. Der Song hat durchaus Potenzial und Überzeugt erneut. Generell scheint The Thunderproject’s Trefferquote in Punkto Geilem Metal von Blinder Treffsicherheit zu sein. Firewind ist hingegen Melodiös, wieder etwas Komplexer gehalten und kann voll und ganz Punkten. Lost in DeJa-Vu, wird von einem Mystischen Instrumentenspiel aus Panflöte, Synthesizern, Bässen und Weiblichem Chor-Gesang eingeleitet und macht total Neugierig auf den Song. BUMM und Los geht wieder die Geniale Metalriff Maschinerie. Hämmernder Bass, Jaulende, Leidenschaftlich Anmutende Lead-Gitarren und dazu noch der Super Gesang, machen auch diesen Track zu allem anderen als ein Filler. The Land of The Light. Rockt abermals, was das Zeug hält. Into The Light, bildet den Abschluss dieses gelungenen Werkes, der mit Düsteren Synthesizern Eingeleitet ein Wenig wie Industrial (-Metal) klingt und das Ende der Scheibe einläutet. Auch dieser, Vollständig Instrumentale Song, wirkt alles andere als wie ein Filler.

Fazit: Umwerfend. Ihr solltet euch das Album auf keinen Fall entgehen lassen. Dieses Projekt hat echt Potenzial. Produktion, Gesang, Musik. Alles passt Perfekt zusammen. Ich bin mir sicher, dass dieses Opus euch gefallen würde. 5 von 5 Punkten. Volltreffer!

Tracklist:

01. Revolution 3:42
02. Again 4:03
03. Change to Change 3:58
04. The Thunder 4:09
05. Back to Paradise 4:24
06. Destiny 3:14
07. Bad in the City 3:52
08. The Last Day 5:05
09. Firewind 3:13
10. Lost in Deja-Vu 4:40
11. The Land of the Light 5:04
12. Into the Light 4:10

Besetzung:

Riccardo Scaramelli (voc & all instruments)

Internet:

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