Tracklist
01. Nebulous Appendages of Vacillant Seafoam
02. Distended in Panglacial Advent
03. Driftmoth Vivisector
04. Biohybrid Virulence
05. Arcane Benthic Umbilicus
06. Polymorphic Gnaw
07. Hydrophilous Brood
08. Serene Aqueous Leech
Besetzung
Garry Brents – Gitarren, Bass, Leadgesang, Keyboards, Texte, Produktion
Allen Gingerich – Schlagzeug, Gitarrensoli bei »Arcane Benthic Umbilicus« und »Polymorphic Gnaw«
Gastmusiker:
Cory Peterson – zusätzliche Growls bei »Biohybrid Virulence«
Dan Wolfson – Gitarrensolo bei »Hydrophilous Brood«
Dave Norman – zusätzliche Screams
Evan Sadler – zusätzliche Screams und Textbeitrag
Laela Clark – zusätzliche Screams bei »Distended in Panglacial Advent«
Ola – Trompete bei »Serene Aqueous Leech«
Simon Joseph – zusätzliche Growls bei »Distended in Panglacial Advent«
Tucker Spellane – zusätzliche Screams bei »Arcane Benthic Umbilicus«
Clare McCarthy – Coverartwork
Progressiver Death Metal aus den Vereinigten Staaten – und zwar so herrlich durchgeknallt, dass selbst ein außerirdischer Parasit vorübergehend die Orientierung verlieren dürfte! Mit »Hydrophilous Brood« werfen Sallow Moth ihr viertes Studioalbum in die evolutionäre Ursuppe. Das Werk erscheint nur knapp ein Jahr nach »Mossbane Lantern«, umfasst acht Stücke und kommt dennoch keineswegs wie ein hastig zusammengebauter Nachfolger daher. Garry Brents und der Ende 2025 hinzugestoßene Schlagzeuger Allen Gingerich konzentrieren die experimentelle Unberechenbarkeit des Vorgängers auf eine besonders brutale Schnittstelle aus Technical, Progressive und Brutal Death Metal. Jazz, melodische Gitarren, dissonante Akkorde und kosmische Klangflächen dürfen weiterhin mitmischen – allerdings nur, wenn sie bereit sind, sich gemeinsam mit dem Hörer durch rund 39 Minuten kontrolliertes Chaos zu prügeln.
EINE WASSERWELT VOLLER MUTATIONEN UND GEFÄHRLICHER BRUT
Das farbenprächtige Artwork von Clare McCarthy könnte auf den ersten Blick beinahe ein melodisches Progressive-Metal-Album ankündigen. Leuchtende Pflanzen, bizarre Lebensformen und ein tiefblaues Gewässer erzeugen eine exotische Schönheit, hinter der jedoch allerlei Zähne, Tentakel und biologische Gemeinheiten lauern. Genau dieser Gegensatz bestimmt auch die Musik von Sallow Moth: Hinter der technischen Brutalität befinden sich ständig kleine Melodien, harmonische Verschiebungen und atmosphärische Details, die erst nach mehreren Durchläufen vollständig zum Vorschein kommen.
Inhaltlich setzt »Hydrophilous Brood« die Geschichte von »Mossbane Lantern« fort. Schauplatz ist Pamugara, ein dimensionales Nest innerhalb einer üppig bewachsenen Welt. Organismen, die das mächtige und vollkommen unberechenbare Portal namens Mossbane Lantern durchqueren, werden dort zu neuen hybriden Spezies zusammengesetzt. Jede Komposition greift Eigenschaften oder Folgen eines Artefakts des vorherigen Albums auf und untersucht, was aus diesen in einer Umgebung werden könnte, in der Evolution keinen geduldigen Zeitraum von Millionen Jahren benötigt.
Aus den Gewässern Pamugaras erhebt sich schließlich jene wasserliebende Brut, die dem Album seinen Titel gibt. Diese Kreaturen fungieren zunächst als mächtige Wächter ihres Lebensraums, entwickeln jedoch einen kaum kontrollierbaren Drang, weitere Welten zu bevölkern. Solange ein Planet Wasser besitzt, können sie ihn erreichen. Damit behandelt die Geschichte neben all ihrer herrlich übertriebenen Science-Fiction auch Anpassung, Veränderung und die Frage, wie Lebewesen auf die Schönheit und die Grausamkeit unvorhersehbarer Entwicklungen reagieren.
Wer nach einer geradlinigen Erzählung sucht, benötigt allerdings entweder das Textblatt oder ausreichend Geduld. Brents schreibt in Bildern aus biomechanischen Körpern, außerweltlichen Stoffen, Parasiten, Portalen und mutierenden Organismen. Hinzu kommt ein Gesang, der so tief aus dem biologischen Keller emporsteigt, dass einzelne Worte akustisch kaum zu entschlüsseln sind. Die Musik übersetzt diese Welt jedoch derart konsequent in Klang, dass ihre bedrohliche Atmosphäre auch ohne vollständige Kenntnis sämtlicher Texte funktioniert.
NEBULOUS APPENDAGES: DER SPRUNG IN DIE EVOLUTIONÄRE URSUPPE
»Nebulous Appendages of Vacillant Seafoam« verzichtet auf ein langes Vorspiel. Nach wenigen Sekunden befinden sich Bass, Gitarren und Schlagzeug bereits in einer technisch anspruchsvollen Schlägerei. Tiefe Growls steigen aus dem Gemisch, während schrille Gitarrenlinien und nervöse Tempowechsel den Boden unter den Füßen verschieben. Das klingt zunächst wie ein Zusammenstoß zwischen Wormed, Cephalic Carnage und Defeated Sanity, entwickelt jedoch schnell eine eigene, merkwürdig farbenfrohe Identität.
Interessanterweise arbeitet das Stück nicht nur mit Geschwindigkeit. Zwischen den brutalen Schüben öffnen sich kurze melodische Fenster, die beinahe ein Gefühl von Schwerelosigkeit erzeugen. Der Bass darf sich unabhängig von den Gitarren durch das Arrangement winden, während Allen Gingerich jedes rhythmische Hindernis mit einer geradezu unverschämten Sicherheit nimmt. Kaum hat man einen Takt verstanden, springt die Komposition bereits zur nächsten Mutation.
»Distended in Panglacial Advent« setzt diesen Weg fort, lässt die Gegensätze jedoch deutlicher hervortreten. Dissonante Arpeggien, abgrundtiefe Growls und rücksichtslos gesetzte Blastbeats treffen in der Mitte auf klare, kosmisch schimmernde Gitarrentöne. Die technische Härte verschwindet dabei nicht vollständig, sondern wartet lediglich unter der Oberfläche darauf, erneut zuzuschlagen.
Gerade dieser Titel bildet eine ausgezeichnete Verbindung zwischen dem experimentellen Charakter von »Mossbane Lantern« und der organischeren Brutalität des neuen Albums. Die einzelnen Riffs kehren nur selten in vollkommen identischer Form zurück. Stattdessen behandelt Brents seine Motive wie lebendige Organismen: Sie verändern ihre Gestalt, entwickeln neue Gliedmaßen und erscheinen einige Augenblicke später in einer leicht verschobenen Variante wieder.
DRIFTMOTH VIVISECTOR SCHNEIDET SICH DURCH DEN TAKT
Passender könnte ein Titel wie »Driftmoth Vivisector« kaum gewählt sein. Das Stück nimmt seine eigene Struktur auseinander, betrachtet die Einzelteile und setzt sie anschließend in einer absonderlichen Reihenfolge wieder zusammen. Gingerich feuert präzise Wirbel, abrupte Akzente und gewaltige Snare-Schläge ab, während die Gitarren zwischen Maschinengewehrsalven, sägenden Tonfolgen und kurzen melodischen Bewegungen wechseln.
Das Schlagzeug klingt an manchen Stellen derart exakt, dass man zunächst eine Programmierung vermuten könnte. Doch hinter der Präzision befindet sich ein deutlich menschlicher Bewegungsfluss. Gingerich kann einen Blastbeat ohne Vorwarnung in einen federnden Rhythmus überführen und nur wenige Sekunden später mit einer synkopierten Attacke den nächsten Richtungswechsel einleiten. Dadurch erhält die Musik trotz aller technischen Winkelzüge einen lebendigen Puls.
»Biohybrid Virulence« zeigt anschließend besonders deutlich, weshalb Sallow Moth nicht einfach in die Schublade des gewöhnlichen Technical Death Metal gesteckt werden können. Vertrackte Riffs und dissonante Akkorde erinnern stellenweise an Gorguts, während jazzige Harmonien und die bewegliche Bassarbeit Spuren von Cynic und Atheist erkennen lassen. Gleichzeitig bleibt das Fundament schwer, feindselig und körperlich.
Die Gaststimmen erweitern den ohnehin gewaltigen vokalen Umfang. Hohe Schreie fliegen über Brents’ tiefe Growls, während Cory Peterson am Ende zusätzliche gutturale Gewalt beisteuert. Trotzdem verkommt der Song nicht zur bloßen Vorführung möglichst vieler Gesangstechniken. Die Stimmen erscheinen wie verschiedene Spezies, die innerhalb derselben verseuchten Umgebung um ihren Platz in der Nahrungskette kämpfen.
ARCANE BENTHIC UMBILICUS: RUHE VOR DEM NÄCHSTEN ANGRIFF
Mit über fünfeinhalb Minuten ist »Arcane Benthic Umbilicus« das längste Stück des Albums. Wassergeräusche und klare Gitarren eröffnen einen erstaunlich ruhigen Raum. Das Ergebnis klingt nicht friedlich, sondern wie der vorsichtige Abstieg in einen dunklen Ozean, dessen Bewohner noch nicht entschieden haben, ob sie den Besucher beobachten oder unmittelbar verschlingen möchten.
Nach dieser Vorbereitung bricht die Komposition mit voller Gewalt auf. Der Bass gurgelt sich durch das untere Frequenzspektrum, die Gitarren schlagen gezackte Kerben in den Rhythmus und Brents wechselt zwischen tiefen Growls und aggressiverem Gebrüll. Gingerich steuert nicht nur die komplexe Schlagzeugarbeit, sondern auch eines der stärksten Gitarrensoli der Platte bei. Sein Solo wirkt vergleichsweise traditionell, gibt der Komposition dadurch jedoch einen melodischen Mittelpunkt.
Überhaupt leisten sich Sallow Moth nur selten klassische Soli. Wenn eines erscheint, besitzt es deshalb eine klare Funktion und sticht aus den dicht gepackten Arrangements hervor. Technische Fähigkeiten werden hier nicht wie Pokale in einer Glasvitrine ausgestellt. Sie dienen dazu, die zahlreichen Richtungswechsel zusammenzuhalten und eine Welt zu erschaffen, deren physikalische Gesetze jederzeit neu geschrieben werden können.
»Polymorphic Gnaw« lässt dem Material anschließend etwas mehr Raum. Eine wiederkehrende Gitarrenmelodie zieht sich durch das Stück und sorgt dafür, dass sich das Ohr an einem erkennbaren Motiv festhalten kann. Gleichzeitig bewegt sich der Bass ausgesprochen frei durch das Arrangement. Stellenweise erscheint ein bundloser Klang, der den Tonfolgen eine beinahe flüssige Beweglichkeit gibt.
Auch Gingerich darf erneut an die Gitarre und liefert ein herrlich fließendes Solo ab. Die stärksten Momente entstehen jedoch aus dem Zusammenspiel aller Instrumente. Ein schwerer Groove kann innerhalb weniger Takte in jazzige Bewegungen, technischen Death Metal oder eine kurze melodische Passage übergehen, ohne dass der Song wie eine wahllos zusammengeklebte Sammlung von Ideen wirkt.
DIE BRUT VERLÄSST DAS WASSER
Der Titeltrack »Hydrophilous Brood« bündelt die bisherigen Eigenschaften des Albums in etwas mehr als vier Minuten. Blastbeats, dissonante Gitarren, ein massiv knurrender Bass und grotesk tiefe Growls drängen gleichzeitig nach vorne. Dabei bleibt jedes Instrument erstaunlich gut erkennbar. Meine Fresse, dieses Stück ist vollgestopft bis unter die Decke und besitzt trotzdem genügend Luft, um nicht als ein einziger undurchdringlicher Geräuschklumpen durch die Lautsprecher zu fallen.
Inhaltlich erhebt sich die neue Brut aus den Überresten verbannter Kreaturen. Ihre Körper besitzen eine besondere Panzerung, können Schmerzen ertragen und über das Wasser zwischen Welten reisen. Die Musik folgt dieser Ausbreitung mit einer fast parasitären Zielstrebigkeit. Immer neue Riffs heften sich an die Komposition, verändern ihren Wirt und lösen die nächste Bewegung aus.
Dan Wolfsons Gitarrensolo fügt einen zusätzlichen melodischen Angriff hinzu, bevor der Song sein anfangs etabliertes Chaos noch einmal verdichtet. Trotz seiner enormen Aktivität gehört der Titeltrack zu den unmittelbarsten Stücken des Albums. Er liefert eine konzentrierte Zusammenfassung dessen, was Sallow Moth gegenwärtig ausmacht: Brutalität, technische Kontrolle, Science-Fiction und eine ausgeprägte Freude an musikalischen Missbildungen.
SERENE AQUEOUS LEECH: JAZZ IM BAUCH DES MONSTERS
Das abschließende »Serene Aqueous Leech« beginnt keineswegs versöhnlich. Gurgelnder Gesang, hektische Gitarrenfiguren und ein nervös arbeitendes Schlagzeug lassen zunächst vermuten, Sallow Moth würden das Album mit einem letzten brutalen Frontalangriff beenden. Dann bricht das Stück plötzlich in einen jazzigen Abschnitt ein.
Das Schlagzeug wird zurückgenommen, die Instrumente beginnen zu tänzeln und eine Trompete schiebt sich durch das Arrangement. Dieser von Ola eingespielte Moment klingt wie eine nächtliche Jazzbar am Boden eines außerirdischen Sumpfes. Leider bleibt die Trompete nur ein relativ kurzer Gast. Ihr Klang passt derart gut zur feuchten, fremdartigen Atmosphäre, dass man gerne gehört hätte, wie sie sich in weiteren Stücken gegen die Gitarren behauptet.
Gerade dieser Schluss macht deutlich, dass Sallow Moth ihre Brutalität nicht mit musikalischer Engstirnigkeit verwechseln. Jazz, progressive Harmonien und atmosphärische Flächen werden nicht als harmlose Pausen zwischen den Angriffen behandelt. Sie gehören zur DNA der Kompositionen und verändern die Wirkung der extremen Passagen. Nach dem letzten Ton bleibt deshalb nicht nur der Eindruck einer technisch beeindruckenden Death-Metal-Platte, sondern der einer vollständig entworfenen Welt.
ALLEN GINGERICH GIBT DEM CHAOS EINEN KÖRPER
Die wichtigste Veränderung gegenüber »Mossbane Lantern« ist der Einstieg von Allen Gingerich. Garry Brents konnte bereits auf früheren Veröffentlichungen mit programmierter Perkussion komplexe Rhythmen umsetzen. Ein Schlagzeuger aus Fleisch und Blut verleiht den Kompositionen jedoch eine andere körperliche Wirkung. Kleine Schwankungen, die Gestaltung der Becken und das natürliche Ausschwingen einzelner Schläge lassen die Musik atmen.
Gingerich beschränkt sich dabei nicht darauf, vorgegebene Abläufe nachzuspielen. Er komponierte seine Schlagzeugparts selbst und hinterlässt deshalb in jedem Song einen erkennbaren Beitrag. Seine Arbeit reicht von unbarmherzigen Blastbeats über mathematisch anmutende Akzente bis zu jazzigen Bewegungen. Besonders »Driftmoth Vivisector«, »Polymorphic Gnaw« und »Serene Aqueous Leech« profitieren von dieser Bandbreite.
Brents wiederum hält das gesamte Gebilde mit seiner Gitarren- und Bassarbeit zusammen. Die Riffs sind technisch anspruchsvoll, aber nur selten auf gewöhnliches Saitengewichse ausgerichtet. Wesentlich wichtiger ist ihre Funktion innerhalb der Komposition. Manche Passagen schlagen unmittelbar zu, andere legen lediglich eine melodische Spur, die erst Minuten später ihre Bedeutung entfaltet.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Bass. Er verdoppelt keineswegs ständig die Gitarren, sondern gräbt sich mit eigenständigen Linien durch das Material. Selbst während der brutalsten Abschnitte bleibt er hörbar und trägt erheblich zu diesem feuchten, organischen Klangbild bei. Manchmal blubbert er unter der Oberfläche, manchmal schiebt er sich wie ein zusätzliches Monster in den Vordergrund.
VIEL KLARHEIT FÜR EIN ABSICHTLICHES DURCHEINANDER
Die Produktion von Brents stellt jedes Instrument klar genug heraus, ohne dem Album seine Härte zu nehmen. Das Schlagzeug besitzt Druck und Präsenz, die Gitarren schneiden sich durch den Mix und der Bass wird nicht im üblichen Frequenzkeller eingemauert. Selbst die zahlreichen Gaststimmen lassen sich voneinander unterscheiden.
Trotz dieser Transparenz bleibt »Hydrophilous Brood« ein ausgesprochen forderndes Album. Manche Übergänge erfolgen so schnell, dass ein starkes Riff bereits wieder verschwunden ist, bevor es seine volle Wirkung entfalten kann. Einzelne Stücke hätten davon profitiert, ausgewählte Motive etwas länger auszuspielen. Insbesondere der erste Durchlauf kann wie eine ununterbrochene Folge technischer Reize wirken.
Auch der zurückgefahrene Anteil elektronischer Elemente dürfte nicht jedem Anhänger des Vorgängers gefallen. Die neue Ausrichtung klingt organischer und konzentrierter, verliert dafür aber gelegentlich jene überraschenden digitalen Fremdkörper, die »Mossbane Lantern« zusätzlich von anderen progressiven Death-Metal-Alben abhoben. Der kurze Trompeteneinsatz zeigt zugleich, wie gut weitere ungewöhnliche Klangfarben funktioniert hätten.
Diese Kritikpunkte betreffen allerdings keine handwerklichen Fehler. Sie entstehen vielmehr aus der enormen Menge starker Ideen. Das Duo packt so viel Material in 39 Minuten, dass drei gewöhnliche Bands daraus vermutlich jeweils eine eigene Platte gebaut hätten. Mehrfache Durchläufe sind deshalb keine Empfehlung, sondern beinahe eine Voraussetzung.
FAZIT:
»Hydrophilous Brood« ist ein technisch beeindruckendes und zugleich erstaunlich lebendiges Death-Metal-Album, das brutale Gewalt, progressive Unberechenbarkeit und außerweltliche Atmosphäre zu einer eigenen musikalischen Spezies verbindet. Allen Gingerichs Schlagzeug gibt dem Chaos einen organischen Körper, während Garry Brents mit Gitarren, Bass, Gesang und einer vollkommen durchgedrehten Science-Fiction-Handlung die evolutionäre Richtung vorgibt. Lediglich die extreme Informationsdichte und einige zu schnell verworfene Ideen verhindern die Höchstwertung. Viereinhalb von fünf Punkten.






