THUNDERMOTHER – Heat Wave

thundermother - heat wave - album cover

Band: Thundermother
Titel: Heat Wave
Label: AFM Records
VÖ: 31/07/20
Genre: Hard Rock, Rock´n´Roll
Bewertung: 3,5/5

Die finnischen Rockladies THUNDERMOTHER kehren nach zwei Jahren mit ihrem neuesten Release „Heat Wave“ zurück. Gründerin und Gitarristin Fillippa Nassil zeigt sich als unverwüstlich und nach etlichen Rückschlägen entschied sich für eine Neubesetzung der ursprünglichen Besetzung im Jahr 2017. Das gefolgte Album war gut, wenngleich für mich nicht unbedingt der Gassenhauer vor dem Herrn.

Die Band fühlt sich frischer, heavier und authentischer denn je wurde seitens der Strippenzieherin angemerkt und nach zwei Jahren der Schaffenspause musste ein neues Album her. „Heat Wave“ ist bereits der vierte Studioeinsatz der Donnermütter und wurde innerhalb von drei Wochen von dem majestätischen dänischen Produzenten und Gitarristen Soren Anderson in seinem Kopenhagener Medley-Aufnahmestudio produziert. Zweifelsohne kommt hierbei gleich ein Schnellschuss ins Hinterstübchen.

Das kann meine Wenigkeit sogleich entkräften, bekanntermaßen weil die lockeren Rocksongs mit leicht AC/DC und AIRBOURNE geschwängerten Einlagen gut ins Gehör kommen und die geneigten Rockfans werden sich definitiv nicht an den erdigen Songs stören. Leichte Rock-Kost, die zu unterhalten weiß und diese Technik wird den Finninnen niemand wegnehmen.

Die abermals gebotene Kombination scheint eine Erfolgsformel zu sein, diese stand niemals zur Debatte. Für meinen Geschmack bieten THUDNERMOTHER grundsätzlich keine schlechte Kost, dem Kontrast zum Trotz ist dies nicht wirklich was Neues für den Markt. Muss es desgleichen nicht, dadurch das die straighten Rocknummern der Hörer ohne Anstrengung locker anhören kann!

Bieten durch ihre rotzfreche Art und Weise einen gewissen Unterhaltungswert und wurden durch Andersen gekonnt in Szene gesetzt. Gute Produktion und lockere, unbeschwerte Rocksongs als Konzept wissen selbst durch ihre schlichten Ausrichtungen zu gefallen und harken sich gut im Gedächtnis fest.

Knackige, schwere Gitarrenriffs ergießen sich wie ein Schwall des Rockwasserfalles über den Zuhörer hernieder. Dies wird obendrein durch den superben Gesang von Guernica Mancini kräftig verstärkt. Diese Lady erinnert mich anhaltend an alte Glanzzeiten etlicher Rockqueens. Allen voran erkenne ich etliche Parallelen zu Joan Jett. Wie Joan Marie Larkin röhrt sich die Guernica durchs Programm und hinterlässt einen wohlwollenden, bleibenden Eindruck.

Mit faustdicken Heavy-Rocknummern gespickt donnert dieses finnische Konglomerat durchs Programm und dies ist fürwahr keine Abrissbirne, dennoch eine gute Unterhaltung für jeden Rockfan lockerer Kost des Genres.

Fazit: Mit „Heat Wave“ bieten THUNDERMOTHER neuerlich ein gutes Rockalbum, dass fürs lockere Gehör und Aussirockfans genau das Richtige ist!

Tracklist

01. Loud And Alive
02. Dog From Hell
03. Back In ‘76
04. Into The Mud
05. Heat Wave
06. Sleep
07. Driving In Style

08. Free Ourselves
09. Mexico
10. Purple Sky
11. Ghosts
12. Somebody Love Me
13. Bad Habits

Besetzung

Filippa Nässil (Guitar)
Guernica Mancini (Vocals)
Emlee Johansson (Drums)
Majsan Lindberg (Bass)

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THUNDERMOTHER – Heat Wave CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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