Band: Unrest Fatalist 
Titel: Roots Of Fate
Label: Noisehead Records
VÖ: 2014
Genre: Pagan/Death Metal
Bewertung: 1,5/5
Written by: Robert

Unrest Fatalist ein Fünf-Deather aus Frankreich hat via Noiseheadrecords mit „Roots of Fate“ ihr Debütalbum auf den Markt gebracht. Seit ihrer Gründung 2010 hatte man mit einigen Besetzungskämpfen zu tun, ob sich dies auf dem Album wiederspiegelt war somit meine erste Frage. Echt schwierig zu sagen, denn das Gebräu, welches vorrangig im Death beheimatet ist, wurde mit Pagan Einflüssen vermengt. Beim Intro passt das noch recht gut, aber die Folge daraus beim ersten regulären Track ist weniger stattlich. Sehr unkoordiniert was hier aus den Boxen kracht. Würde sogar sagen, dass man im Death Metal Bereich an sich und das im reinrassigen Stil deutlich besser aufgehoben ist. Wuchtiger klingen hier vor allem die Linien und die Pagan Silhouetten sind dabei eher weniger dienlich. Ja sie wirken wie etwas unsachgemäß darüber gelegt, schmälert somit sehr stark den Gesamteindruck. Die leichten progressiven, wie auch druckvollen Death Parts gehen hier deutlich besser ins Gehör. Die Gestaltung eines aggressiven, brutalen Sounds versucht man mit einigen Black Shouts zu übertünchen. Passt eigentlich und schließt sich dem guten Death Sound gut an. Somit ein stetes Wechsel und duellieren von kehlige Knurrereien und aussagekräftigen Kreischshouts. Somit wäre man wirklich ganz gut, nur dann kommen wieder etliche Dudeleine und Pagan Ingredienzien, welche sich einfach nicht im Ohr festharken wollen. Geschmackvolle schwere Riffs dominieren den Hauptbestandteil und wären ein weiteres, durchaus gutes Soundelement. Demgegenüber steht aber eine sehr schlechte Produktion und eben das Nichtvorhandensein von Ideen, wie man nun den Pagan Bereich darüber streuselt, da gibt es zick Vertreter, welche das merklich besser hinbekommen. Auch die Schlagzeugarbeit ist einfach nur ein Echo lastiges Geklopfe, wo man einfach nicht weiß ob der Junge wirklich ein Schlagzeug hat oder einfach nur eine Blecktrommel. Echt schade dass die Franzosen hier sich immer mehr von der Harmonisierung verabschieden. Klingt einfach als wäre alles schlicht zusammengeschnipselt worden. Man muss sich einfach im Klaren sein wie man das machen will, was man wohl für diese Scheibe nicht war. Zu abrupte Drifter, wie auch Einfädelungen, welche einfach das gestartete Death Flair komplett zerstören.

Fazit: Es kann sicherlich an der Bandumstrukturierung gelegen haben. Dennoch ist dies wahrlich kein Meisterstreich. Erstens gibt es deutlich bessere Vertreter, die es locker schaffen harmonisierend den Pagan darüber zu streuen. Wie auch bei etlichen Soundlinien klingt das Ganze wie eine Garagenaufnahme. Schade, denn dadurch haben sie, auch wenn es ein Debüt ist, sich wirklich keinen Gefallen getan so etwas auf den Markt zu werfen.

Tracklist:

01. To the Forest Edge 02:49
02. Praying Gods 05:10
03. Deadly Wind 04:23
04. When Beers Replace the Iron 04:26
05. Mysselia 03:06
06. Punishment of Destiny 05:04
07. Way to the Next Land 04:37
08. The Calling 04:20
09. Loki’s Control 06:56
10. Outro 01:39

Besetzung:

Grog (voc)
Valross (guit)
Svartoth (guit)
Hylje (bass)
Björn (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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